Immer öfter tauschen sich Hundebesitzer über Möglichkeiten der Fütterung aus. So wird auch das Barfen, früher skeptisch beäugt, immer häufiger ausprobiert.
Übersetzen kann man BARFEN (= Biological appropriate raw food) mit „Biologisch artgerechte Roh-Fütterung“. Es geht dabei jedoch nicht einfach nur um irgendein rohes Fleisch oder ungekochte Knochen mit Fleischresten, an denen sich der Hund satt nagen und fressen darf, sondern um die Idee, den Hund wieder möglichst ursprünglich zu ernähren.
Wir alle wissen, dass Hunde vom Wolf abstammen und dass Wölfe Fleisch- und Aasfresser sind. Jedoch hat sich im Rahmen der Domestizierung des Hundes auch dessen Magen-Darm-Trakt den Gegebenheiten in der menschlichen Obhut angepasst und der Hund ist mit dem Laufe der Zeit zum Carni-Omnivor, also dem Fleisch-Allesfresser, geworden. Ein 2013 veröffentlichter Artikel hat gezeigt, dass Hunde sich an die menschliche Ernährung angepasst haben und im Vergleich zum Wolf größere Mengen Stärke aufschließen und als Energiequelle nutzen können. Von daher ist die Ernährung des Wolfes nicht 1:1 auf den Hund übertragbar.
Vor jedem Start ins Barfen sollte ein ausgewogener Ernährungsplan für den Hund erarbeitet werden, damit es zu keiner Mangelernährung kommt. Auf den Speiseplan beim Barfen gehört nicht nur Fleisch, sondern auch Obst, Gemüse, gesunde Öle und Getreide. Du solltest dich also vorab gründlich informieren und auch mit deinem Tierarzt sprechen, wie du den Plan “Barfen” sinnvoll umsetzt. Gerade zu Beginn der Futterumstellung ist es sinnvoll eng mit dem Tierarzt zusammen zu arbeiten. Vielleicht willst du es ganz genau wissen und lässt zum Start ein großes Blutbild und einen Check des Hundes vornehmen. Nach etwa sechs bis acht Monaten (spätestens nach einem Jahr) Barfen sollte eine erneute Kontrolle erfolgen, um zu sehen, ob alles gut verläuft.
Dir sollte bewusst sein, dass das Barfen mehr Aufwand erfordert als einfach ein Trocken- oder Nassfutter zu füttern. Zusätzlich zu dem Einkauf der Futterkomponenten kommt noch das Zubereiten hinzu, welches gerade am Anfang, weil alles noch neu ist, einige Zeit in Anspruch nimmt.
Insgesamt solltest du beim Barfen auf folgende Punkte achten:
Rohes Fleisch ist leider häufig mit Keimen belastet und kann damit zu Krankheiten (z.B. Aujeszkysche Krankheit) bei deinem Hund führen. Aber auch für dich kann das Verfüttern von rohem Fleisch ein Risiko darstellen, denn durch den engen Kontakt mit deinem Vierbeiner können die Keime auf dich übertragen werden. Besonders für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, wie Kinder, Ältere oder Schwangere, kann dies eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstellen. Suche dir daher am besten einen Hof oder einen Metzger, von dem du frische Ware in entsprechender Qualität erhältst. Sicher kannst du dir auch „Barfpakete“ über das Internet zuschicken lassen, aber gerade hier ist die Hygiene und das Wissen um die Herkunft des Futters noch wichtiger als anderswo.
Kaninchen sind sehr intelligente Tiere und durchaus in der Lage, Anweisungen zu befolgen oder kleine Übungen auszuführen. Falls es nicht klappt, liegt das meist an der fehlenden Geduld oder unzureichendem Wissen auf Seiten der Menschen. Also: Nur Mut! Mit liebevoller Ausdauer gelingt es sicher. Einige Tipps für ein erfolgreiches Training findest du hier.
Zwischen Kindern und Hunden kann sich eine ganz besondere Freundschaft entwickeln. Wichtig ist es jedoch für Eltern und Hundehalter, einige grundlegende Regeln zu beachten. Und auch das ist zu bedenken: Manche Hund-Kind-Paare sind einfach nicht für einander geschaffen, das gilt es verantwortungsvoll wahrzunehmen. Die Basis für die Partnerschaft mit einem Hund ist immer der respekt- und liebevolle Umgang – und eine Erziehung mit klaren Regeln in der Mensch-Hunde-Kommunikation.
Ein Pferd steht mit hängendem Kopf und hohem Fieber in seiner Box. Weitere Pferde aus dem Stall zeigen ähnliche Symptome. Die behandelnden Tierärzte vermuten eine Virusinfektion und schicken Blutproben ins Labor. Wird jetzt eine Herpesvirusinfektion nachgewiesen bedeutet das meist eine Schreckensmeldung für viele Pferdehalter und -züchter. Um die Ausbreitung dieser hoch ansteckenden Infektion einzudämmen, müssen ganze Ställe gesperrt und Turniere abgesagt werden, so dass der wirtschaftliche Schaden schnell immens werden kann. Doch wie infizieren sich die Tiere so plötzlich?
Pferdebesitzer kennen die Phlegmone wahrscheinlich eher unter dem umgangssprachlichen Begriff Einschuss. Es handelt sich dabei um eine eitrige Entzündung des Bindegewebes und der Lymphgefäße der Unterhaut, die vorrangig an den Gliedmaßen auftritt und zu massiven Schwellungen und Schmerzen führen kann.
Hast du auch schon als Kind davon geträumt, mit deinem Pferd am Strand entlang zu galoppieren? Tagesausritte durch die Heide, vielleicht sogar ein fordernder Wochenkurs bei einem renommierten Trainer – welch ein wunderbarer Urlaub mit unserem vierbeinigen Freund. Zumal es nicht immer so leicht ist, eine geeignete Urlaubsvertretung für das Pferd zu finden, die deinen Liebling in deiner Abwesenheit so versorgt, wie du es dir vorstellst. Warum also nicht den treuen Partner mit in den Urlaub nehmen und den Traum vom Pferdeurlaub verwirklichen? Damit das Abenteuer möglichst reibungslos abläuft, solltest du entsprechende Vorbereitungen treffen.
Viele Reiter:innen packt es irgendwann: Das Turnierfieber - die Lust, zum Wettbewerb anzutreten und sich mit anderen Gleichgesinnten zu messen. So einfach drauflos geht es allerdings nicht. Im Turniersport musst du ein paar Voraussetzungen erfüllen, bevor ihr euch als Reiter:in-Pferd-Team ins Abenteuer stürzen dürft. Je nach Sparte der Reiterei oder des Fahrens gibt es diverse Vorschriften und Regeln, die es zu beachten gilt. Im Folgenden findest du die wichtigsten Informationen für die klassische englische Reitweise.
Der Graue Star (medizinisch: Katarakt) beschreibt die Trübung der Linsen im Auge des Hundes, die ähnlich wie beim Menschen eine der häufigsten Ursachen für eine Erblindung sind. Die Erkrankung erfordert daher unbedingt eine tierärztliche Behandlung, denn mit Hilfe moderner Operationstechniken kann inzwischen auch beim Hund das Sehvermögen erhalten werden.
Milben sind kleine Schädlinge, die zu den Spinnentieren gehören. Bei der Katze kommen verschiedene Milbenarten vor, die entweder im Fell, auf oder in der Haut und im Bereich des Ohres leben und starken Juckreiz verursachen. Zusätzlich besteht bei einem Milbenbefall immer die Gefahr der Übertragung auf den Menschen, es handelt sich also um eine Zoonose.
Die Geburtshilfe beschäftigt sich mit der Überwachung der Trächtigkeit, der Vorbereitung, Assistenz und Nachbehandlung der Geburt sowie eventuell notwendiger operativer Eingriffe, wie beispielsweise dem Kaiserschnitt. Sie ist ein Teilgebiet der Gynäkologie.
Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren weltweit. In Deutschland leben rund 15,7 Millionen Hauskatzen. Das Zusammenleben mit der Katze hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Von der Hofkatze zum Mäusefangen wurde sie zunehmend zur Hauskatze, die sich dem Tagesablauf ihrer Besitzer:innen anpassen musste. In ihrem Freiheitsdrang eingeschränkt, lebt ein Großteil dieser Katzen heutzutage in reiner Wohnungshaltung. Die Folge können unterschiedlich stark ausgeprägte Veränderungen im Verhalten der Katze sein.
In der Pferdehaltung sind wir Besitzer immer wieder aufgefordert, genau zu prüfen, was das Beste für unser Pferd sein könnte. Eine positive Entwicklung in der Pferdehaltung ist sicherlich, dass immer mehr Ställe versuchen eine Haltung anzubieten, die den natürlichen Bedürfnissen der Pferde nach ausreichend freier Bewegung und Herdenkontakt gerecht wird. Eine reine Haltung in der Gruppe wie in einem Offen- oder Aktivstall muss aber nicht für jedes Pferd das Beste sein, insbesondere dann, wenn es sich um Hengste oder alte Pferde mit besonderen Bedürfnissen handelt. Es liegt in unserer Hand, die Entscheidung für die individuell beste Haltungsform zu treffen und die besten Rahmenbedingungen für unser Pferd zu schaffen. Ein Aspekt hierbei ist die Wahl der Einstreu in der Box oder des Liegebereichs unseres Pferdes.
Sie schnurren, umschlängeln uns und sind klein und süß. Katzen können ganz leise und sanft daherkommen. Doch sie können auch ganz anders: Katzen töten, wenn nötig mit wenigen, gezielten Bissen. Die Zähne einer Katze sind eine Waffe.