Die ersten Wochen mit einem Welpen sind aufregend – nicht nur für dich, sondern auch für deinen jungen Hund. Bald kommt der Moment, an dem ihr gemeinsam das erste Mal die Welt außerhalb des Zuhauses entdeckt. Damit der erste Spaziergang ein schönes und sicheres Erlebnis für euch beide wird, gibt es einiges zu beachten.
Ein Welpe sollte frühestens nach der ersten Grundimmunisierung nach draußen gehen – also ab etwa der achten Lebenswoche. Einige Tierärzt:innen empfehlen, mit längeren Spaziergängen zu warten, bis die zweite Impfung erfolgt ist. In den ersten Lebenswochen ist das Immunsystem des Welpen noch nicht vollständig ausgereift, deshalb ist der Schutz durch Impfungen besonders wichtig.
Dennoch bedeutet das nicht, dass dein Welpe bis dahin nur drinnen bleiben muss. Im Gegenteil: Du kannst ihn in der Anfangszeit vorsichtig an neue Eindrücke gewöhnen. Beispielsweise kannst du ihn auf dem Arm tragen oder im Garten spielen lassen, sofern keine fremden, ungeimpften Tiere anwesend sind. So lernt er die Welt in kleinen Schritten kennen, ohne überfordert zu werden.
Bevor ihr euch auf den ersten Spaziergang wagt, ist es hilfreich, wenn dein Welpe einige Dinge bereits kennt. Dazu gehört vor allem das Tragen eines Halsbandes oder Geschirrs. Übe dies zunächst in ruhiger Umgebung, indem du ihm das Geschirr anlegst und ihn dafür lobst. Trägt dein Welpe es ein paar Minuten lang entspannt, kannst du ihn schrittweise an das Anleinen gewöhnen.
Auch erste Kommandos wie „Sitz“ oder „Komm“ helfen dir beim Spaziergang, die Aufmerksamkeit deines Welpen zu lenken. Natürlich darfst du in dieser Phase keine perfekte Leinenführigkeit erwarten – Geduld, Konsequenz und Lob sind die besten Begleiter auf diesem Weg.
Für den ersten Spaziergang solltest du eine sichere, dem Welpen passende Ausstattung wählen. Ein gut sitzendes Brustgeschirr ist besonders empfehlenswert, da es den empfindlichen Halsbereich schont und mehr Kontrolle bietet. Achte darauf, dass das Geschirr weder zu eng noch zu locker sitzt – ein Fingerbreit Spielraum gilt als Richtwert.
Die Leine sollte leicht und nicht zu lang sein. Flexileinen sind für den Anfang weniger geeignet, da sie bei einem plötzlichen Zug gefährlich werden können und wenig Kontrolle bieten. Eine einfache Führleine von etwa zwei Metern Länge reicht völlig aus.Wenn ihr in der Dämmerung oder im Dunkeln spazieren geht, ist reflektierende Ausrüstung sinnvoll. Es gibt Leinen, Halsbänder und Geschirre mit reflektierenden Elementen, die für mehr Sichtbarkeit sorgen.
Die Wahl des richtigen Ortes für den ersten Spaziergang ist entscheidend. Ruhige Wege, Wiesen oder Parks eignen sich besonders gut. Orte mit wenig Verkehr, wenigen Menschen und möglichst wenig Lärm helfen deinem Welpen, sich langsam an neue Eindrücke zu gewöhnen.
Vermeide zunächst stark frequentierte Straßen, volle Spielplätze oder belebte Einkaufszonen. Auch Begegnungen mit vielen anderen Hunden sollten am Anfang nur in kontrollierter Umgebung stattfinden, etwa in der Welpenschule oder mit bekannten, geimpften Hunden aus dem Umfeld.
Welpen haben eine noch sehr begrenzte Ausdauer. Eine grobe Faustregel lautet: fünf Minuten Spaziergang pro Lebensmonat – also etwa 15 Minuten bei einem drei Monate alten Welpen. Die tatsächliche Dauer hängt aber auch von der Rasse, dem Temperament und der körperlichen Verfassung ab.
Wichtig ist, dass du den Spaziergang an das Tempo deines Welpen anpasst. Lass ihm Zeit, um zu schnüffeln, sich umzusehen und Eindrücke zu sammeln. Der Spaziergang dient nicht nur der Bewegung, sondern vor allem der Sozialisation und dem Aufbau von Vertrauen.
Dein Welpe entdeckt die Welt mit allen Sinnen – und besonders gerne mit dem Maul. Achte darauf, dass er draußen nichts Ungeeignetes frisst, etwa weggeworfene Lebensmittelreste, spitze Gegenstände oder Schnecken. Diese können gefährliche Krankheitserreger übertragen.
Lobe deinen Welpen, wenn er ruhig an der Leine läuft, und vermeide hektisches Ziehen oder abruptes Rucken. Positive Verstärkung ist gerade in der Anfangsphase der beste Weg, um gewünschtes Verhalten zu fördern.
Wenn euch andere Hunde begegnen, bleibe ruhig und achte auf die Körpersprache deines Welpen. Zeigt er Unsicherheit, ziehe dich lieber zurück und gib ihm Zeit. Nicht jede Begegnung muss gleich intensiv sein – wichtig ist, dass dein Welpe positive Erfahrungen sammelt.
Manche Welpen bleiben beim ersten Spaziergang einfach stehen oder legen sich hin. Das ist völlig normal – es bedeutet oft nur, dass sie überfordert oder müde sind. In solchen Fällen hilft es, beruhigend mit ihm zu sprechen oder ihn mit einem Leckerli zu motivieren. Wenn das nicht reicht, trage ihn ein Stück zurück nachhause oder mach eine Pause an Ort und Stelle.
Vermeide es aber, deinen Welpen dauerhaft zu tragen, denn er soll lernen, sich an der Leine zu bewegen. Geduld ist hier der Schlüssel – mit jedem weiteren Spaziergang wird dein Welpe selbstbewusster.
Der erste Spaziergang ist ein wichtiger Meilenstein im Leben deines Welpen. Mit der richtigen Vorbereitung, der passenden Ausrüstung und viel Geduld kannst du dafür sorgen, dass er sich draußen sicher fühlt und die Welt neugierig erkundet.
Indem du deinen Welpen langsam an neue Eindrücke gewöhnst, stärkst du nicht nur euer Vertrauen, sondern legst auch den Grundstein für entspannte Spaziergänge im späteren Leben. Mach diese ersten Ausflüge zu einem positiven Erlebnis – sie sind der Beginn eurer gemeinsamen Reise.
Die Familie ist sich einig, ein Haustier darf einziehen. Es soll aber ein Tier sein, das nicht zu viel Arbeit macht. Es soll Freude bereiten, aber auch nicht zu viel Aufmerksamkeit fordern – und am besten auch schon von einem Grundschulkind mitversorgt werden können. Klingt das für dich nach einem vertrauten Anforderungskatalog? Dann könnte ein kleiner Trupp Meerschweinchen genau richtig für dich sein.
Bei größeren Blutverlusten durch Unfall oder Operationen, Gerinnungsstörungen sowie bei verschiedenen Erkrankungen sind auch Tiere auf Bluttransfusionen angewiesen. Hierfür wird Spendertieren Blut entnommen. Wie beim Menschen gibt es auch bei Tieren verschiedene Blutgruppen, die beachtet werden müssen.
Stülpt sich die unter dem inneren Augenwinkel liegende Nickhautdrüse nach außen, spricht man vom sogenannten Nickhautdrüsenvorfall. Er ähnelt vom Aussehen einer Kirsche und wird deshalb auch als Cherry Eye bezeichnet. Besonders betroffen sind kurzköpfige Rassen.
Wenn die Nase läuft und deine Katze Atemgeräusche hat, kann eine harmlose Ursache dahinterstecken. Manchmal zeigt sich so aber auch eine Erkrankung, die dringend behandelt werden muss.
Namensgeber dieser weit verbreiteten Virusinfektion ist der ungarische Veterinärpathologe Aladar Aujeszky, der die Erkrankung 1902 zum ersten Mal beschrieben hat. Sie wird durch das Herpesvirus des Schweins hervorgerufen und kann Hunde und Katzen, aber auch Rinder, Schafe und Ziegen betreffen und verläuft fast ausschließlich tödlich. Auf den Menschen kann die auch als Pseudowut bezeichnete Erkrankung nicht übertragen werden. Die Pseudowut gehört nach aktueller Rechtsprechung zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen und wird staatlich bekämpft.
Es ist natürlich, dass dein Pferd gelegentlich mit dem Kopf schlägt, um Insekten abzuwehren oder weil es aufgeregt oder angespannt ist. Unwillkürliches, andauerndes Hoch- und Herunterschlagen des Kopfes ohne ersichtliche Ursache ist jedoch nicht mehr natürlich. Es ist charakteristisch für das Headshaking Syndrom. Im Gegensatz zum Koppen oder Weben stellt das Headshaking Syndrom meistens keine Verhaltensstörung, sondern eine neurologische Erkrankung dar, die unbedingt tierärztlich abgeklärt werden sollte.
Euthanasie wird im Deutschen auch als Einschläfern bezeichnet. Bei Tieren ist diese Sterbehilfe unter bestimmten, tierschutzrechtlich geregelten Umständen erlaubt. Wenn ein Leiden nicht mehr zu lindern ist, kann das schmerzlose Einschläfern eine Erlösung für dein Tier sein. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen und wie läuft eine Euthanasie ab?
Es gibt verschiedenste Argumente für diverse Arten, deinen Hund zu ernähren. Was für welchen Hund am besten ist und wie sich die Fütterung in deinen Alltag integrieren lässt, variiert individuell. Im Folgenden findest du einige Empfehlungen und Ideen zu diesem Thema.
Einige der vom Menschen auf ein gewünschtes Aussehen gezüchteten Rassen haben mit schwerwiegenden, gesundheitlichen Problemen zu kämpfen: Atembeschwerden, Gelenk-Schäden, Augen-Probleme oder begrenzte Möglichkeit der Kommunikation – die Liste der Erkrankungen und der betroffenen Tierrassen ist lang. Aber was genau ist eine Qualzucht?
Taube oder schwerhörige Tiere haben zwar Einschränkungen, können aber ein genauso glückliches Leben führen wie hörende. Die Ursachen einer Höreinschränkung sind sehr unterschiedlich. Aber wie findest du heraus, ob dein Tier wirklich taub ist? Und was kannst du tun, um ihm das höreingeschränkte Leben leichter zu machen?
Ein Defekt im MDR1-Gen wird mittlerweile innerhalb vieler Hunde- und Katzen-Rassen vererbt. Betroffene Tiere reagieren sehr empfindlich auf bestimmte Arzneimittel. Dies kann zu schweren Vergiftungen bis hin zu Todesfällen führen. Ein Gentest ist bei bestimmten Rassen dringend empfohlen.
Bei Tieren gibt es wie beim Menschen eine Vielzahl von Tumorerkrankungen. Dabei kann fast jedes Gewebe im Körper betroffen sein. Doch wie und warum entstehen Tumore? Und ist ein Tumor gleich Krebs?