Reiten ist ein wundervolles Hobby. Vor allem mit dem eigenen Pferd! Wenn Mensch und Tier ein festes Team sind, entwickelt man eine ganz andere Verbindung, als wenn du dich im Reitschulbetrieb von einem Pferd zum nächsten „hangelst“. Doch wie kann das Glück mit dem festen Pferdepartner funktionieren, wenn man sich finanziell kein eigenes Pferd leisten kann? Oder wenn du die nötige Zeit für das Pferd nicht allein aufbringen kannst? Eine Reitbeteiligung könnte dann die beste Entscheidung für dich und dein Pferd sein.
Zeit ist ein kostbares Gut. Manchmal haben wir einfach zu wenig davon, um alles, was in unserem Leben so stattfindet, unter einen Hut zu bekommen. Gerade unsere Vierbeiner aber brauchen ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und gemeinsamer Zeit. Was also, wenn wir unser Tier lieben, aber ihm allein nicht mehr gerecht werden können? Für die Pferdefreunde gibt es die Möglichkeit der Reit- oder Pflegebeteiligung. Hier suchen Reiter und Pferdemenschen, die sich kein eigenes Pferd leisten können oder wollen, ein Pferd, das sie regelmäßig mitreiten und versorgen können. Reitbeteiligungen sind über verschiedene Portale im Internet zu finden. Wenn die groben Parameter passen, also die Entfernung, welche Art des Reitens gewünscht wird, die Zeitfenster auf beiden Seiten und eine gewisse Sympathie vorhanden ist, sollte ein persönliches Kennenlernen stattfinden. Es ist dabei sehr wichtig, dass nicht nur die Chemie zwischen den Menschen stimmt, sondern dass die Reitbeteiligung auch einen Draht zum Pferd aufbauen kann. Dies ist Grundvoraussetzung dafür, dass du ihr deinen Liebling je nach Absprache für mehrere feste Tage in der Woche überlassen kannst und gut versorgt weißt.
Viel hängt von der Absprache mit dem Besitzer ab. In manchen Konstellationen dürfen die Personen mit der Reitbeteiligungen das Pferd wie ein Eigenes behandeln und vielleicht sogar auf Turnieren starten oder mit dem Pferd in den Urlaub fahren. Bei manchen Vereinbarungen entrichtet die Reitbeteiligung dem Pferdebesitzer einen Obolus und trägt damit einen Teil der Kosten für das Pferd mit. Alle Parameter sind individuell auszuarbeiten und dem jeweiligen Reitteam selbst überlassen. Ein Tipp noch zum Schluss: Prüfe ob auch die Reitbeteiligung in der Pferdehaftpflichtversicherung miteingeschlossen ist.
Du hast selbst kein Pferd und wünscht dir eine Reitbeteiligung? Im Grunde gilt hier dasselbe wie für die Pferdebesitzer. Stöbere in diversen Portalen im Netz, schaue nach Suchanzeigen oder erstelle selbst eine Anzeige.
Nimm Kontakt auf und kläre die ersten wichtigen Fragen per Telefon oder E-Mail. Dann gilt es im persönlichen Kontakt herauszufinden, ob alles passt.
Allerdings gibt es für Suchende noch eine weitere Option, um zu ihrem Glück zu kommen. Besuche einfach Reitställe in deiner Umgebung. Frage Pferdebesitzer, ob eine Reitbeteiligung gewünscht ist. Oder lasse einen Aushang an der Pinnwand oder einer Stalltür zurück. Stelle dich und dein Wissen rund ums Pferd ausführlich dar. Je mehr die Pferdebesitzer über dich und dein Können und Wissen im Umgang mit dem Pferd wissen, umso schneller ist die Aufmerksamkeit geweckt und ihr startet gemeinsam in eine Zeit als Reitteam.
Wahrscheinlich hat jeder schon mal Sprüche wie diese gehört: Für Katzen sind Herrchen und Frauchen doch nur „Dosenöffner“! Eine Katze ist eben kein Hund, der nur darauf wartet, seinem Herrchen zu dienen… Doch auch Katzen können Regeln lernen.
Tetanus ist eine meist tödlich verlaufende, anzeigepflichtige Infektionskrankheit, die durch das Toxin (=Giftstoff) des Bakteriums Clostridium tetani hervorgerufen wird. Diese auch als Wundstarrkrampf bezeichnete Erkrankung ist schon seit dem Altertum bekannt und weltweit verbreitet. Sowohl Menschen als auch Pferde gelten dem Giftstoff gegenüber als besonders empfänglich, wohingegen Hunde eine nur geringe Empfindlichkeit aufweisen und daher auch nicht geimpft werden müssen.
Mancher liebt es, wenn sein Pony in aller Pracht erstrahlt und auch noch hier und da glitzert. Es wird gestriegelt und gesprüht, die Mähne geflochten und kaum ein Haar liegt falsch. Doch die Fell- und Hufpflege ist nicht nur unter optischen Gesichtspunkten ein Thema. Regelmäßiges Bürsten bedeutet viel mehr.
Er ist quirlig, interessiert und unterhaltsam, mit einem Hamster wirst du eine Menge Spaß erleben. Wenn du dich auf ihn einlassen und seine Eigenheiten akzeptierst, könnt ihr ein richtig gutes Team werden. Mit genügend Aufmerksamkeit für den kleinen Liebling dürfte also einem langen, fröhlichen Hamsterleben nichts im Wege stehen.
In deinem Stall hat ein Pferd Fieber und Nasenausfluss. Eigentlich noch kein Grund zur Sorge, es kann sich ja um eine harmlose Erkältung handeln. Doch ein paar Tage später haben drei weitere Pferde aus der Stallgasse exakt die gleichen Symptome. Auffällig ist, dass alle betroffenen Pferde stark geschwollene Lymphknoten am Kopf aufweisen. Spätestens jetzt werden zumindest die herbeigerufenen Tierärzte hellhörig, denn diese Atemwegserkrankung ist offensichtlich sehr ansteckend. Tupferproben werden ins Labor geschickt und schnell bestätigt sich auch der Verdacht. Es handelt sich um Druse, eine hochansteckende, bakterielle Infektion der oberen Atemwege des Pferdes. Auch wenn die Erkrankung nicht anzeige- oder meldepflichtig ist, sollten Stallbesitzer und Pferdehalter nun überlegt handeln, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Alter ist keine Krankheit. Wir alle werden älter und unser Körper zeigt entsprechende Spuren. Bei dem einen geht es schneller, der andere bleibt etwas länger fit. Unseren Pferden geht es ähnlich. Ab einem gewissen Alter können sich die Zeichen immer deutlicher bemerkbar machen. Kein Grund für uns Pferdebesitzer, nervös zu werden. Mit feiner Beobachtungsgabe und ein bisschen Unterstützung können unsere Lieblinge gesund alt werden.
Echokardiografie bezeichnet die Ultraschalluntersuchung des Herzens, die in der Diagnostik von Herzerkrankungen eingesetzt wird. Erforderlich sind hierfür ein besonderes Ultraschallgerät sowie eine auf Herzultraschall spezialisierte Tierarztpraxis.
Im Grunde geht es Seniorenkatzen genauso wie Menschen, die in die Jahre gekommen sind: Es funktioniert nicht mehr alles so wie in der Jugend. Es gibt ein paar Wehwehchen, manchmal leider auch ernstzunehmende Krankheiten. Und alles darf etwas ruhiger werden. Es geschieht ganz allmählich: Das Alter macht sich im Laufe der Jahre mehr und mehr bemerkbar. Bei manchen Katzen geschieht es früher, manch andere bleiben länger jung und fit. Der Alterungsprozess kann auf jeden Fall mit guter Pflege begleitet werden.
Wüstenrennmäuse sind gesellige Heimtiere, die Freude bereiten, wenn man sie in ihrem Tun beobachtet. Doch auch Aufmerksamkeit ist gefragt. Ehe man es sich's versieht, können die kleinen Flitzer nämlich mit einem hohen Sprung aus ihrem Gehege hüpfen.
Es ist eine aufregende Zeit! Die Entscheidung, einen Welpen bei sich aufzunehmen, ist getroffen, die meisten Vorbereitungen sind erledigt. Nun stellt sich die Frage, ob der Besuch einer Hundeschule in Frage kommt. Sicher kannst du auch mit einem Hundetrainer arbeiten. Oder du traust dir den Weg allein zu, weil du schon viel Erfahrung mit Hunden sammeln konntest.
Welche Pferde bekommen Arthrose? Sehr häufig trifft es ältere Pferde, die schon einige Kilometer in ihrem Leben gelaufen sind oder solche, die einige Zeit aktiv im Sport gelaufen sind. Aber auch Pferde, die generell keine artgerechte und regelmäßige Bewegung erhalten haben, können an Arthrose erkranken. Im Grunde kann man es aber nicht pauschal sagen. Es ist auch gar nicht so einfach, eine Arthrose direkt im Anfangsstadium zu erkennen. Manchmal denkt der Pferdebesitzer an eine kleine temporäre Überlastungsphase, wenn sein Pferd nur schwer aus dem Stroh kommt. Oder man glaubt, es liegt am kalten Winter, dass das Pferd ein bisschen steifbeinig daherkommt. Wer läuft schon gern bei minus 15 Grad locker los? Wo fängt also Arthrose an und wie geht ein Pferdebesitzer am besten damit um?
Unter Botulismus versteht man Erkrankungen, die durch Stoffwechselprodukte von Bakterien der Gattung Clostridium botulinum verursacht werden. Es handelt sich also streng genommen nicht um eine Infektion, sondern um eine Vergiftung, da nicht die Bakterien in den Organismus eindringen, sondern deren Toxin (= Giftstoff), welches zu den giftigsten biologischen Substanzen überhaupt gehört. Vielen von uns ist dieses Gift nur als „Botox“ aus der Schönheitschirurgie bekannt, wo es in niedrigster Dosierung zur Faltenglättung eingesetzt wird.