Gastroenterologie

Die Gastroenterologie ist der Teilbereich der Inneren Medizin, der sich mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts befasst. Zu diesem gehören auch die Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase.

INHALT
Das Verdauungssystem Erkrankungen Untersuchungsmethoden
Das Verdauungssystem

Der Magen-Darm-Trakt ist für die Aufnahme, mechanische Zerkleinerung und chemische Aufspaltung der Nahrung, die Nährstoff-Aufnahme sowie die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten zuständig. Die Speicheldrüsen, die Leber und die Bauchspeicheldrüse machen die unterschiedlichen Verdauungsprozesse erst möglich und sind daher zwingend nötig für den Verdauungsablauf.

Erkrankungen

Zu den häufigsten gastroenterologischen Erkrankungen gehören beim Kleintier die akute und chronische Magenschleimhautentzündung (=Gastritis, siehe entsprechender Artikel), Darmentzündung (=Enteritis), Bauchspeicheldrüsenentzündung (=Pankreatitis, siehe entsprechender Artikel), Leberentzündung (=Hepatitis, siehe entsprechender Artikel) sowie Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Beim Pferd steht der Symptomenkomplex der Kolik (siehe entsprechender Artikel) mit einer großen Bandbreite an Ursachen im Vordergrund. Akute oder chronische Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre (siehe entsprechender Artikel) kommen ebenfalls häufig vor.

Untersuchungsmethoden

In der Gastroenterologie werden nach eingehendem Erfragen der Vorgeschichte und einer Allgemeinuntersuchung auch verschiedene weiterführende Untersuchungsmethoden angewandt. Dazu gehören bildgebende Verfahren wie etwa Röntgen, Ultraschall, CT, MRT oder die Endoskopie (siehe jeweilige Artikel) sowie unterschiedliche Laboruntersuchungen von Blut, Kot oder Biopsien.

Gastroenterologische Standarduntersuchungen beim Pferd sind außerdem die rektale Untersuchung, Magensondierung sowie die Magenspiegelung (=Gastroskopie). Ultraschalluntersuchungen werden beim Pferd auch rektal durchgeführt.