Die Gastroenterologie ist der Teilbereich der Inneren Medizin, der sich mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts befasst. Zu diesem gehören auch die Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase.
Der Magen-Darm-Trakt ist für die Aufnahme, mechanische Zerkleinerung und chemische Aufspaltung der Nahrung, die Nährstoff-Aufnahme sowie die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten zuständig. Die Speicheldrüsen, die Leber und die Bauchspeicheldrüse machen die unterschiedlichen Verdauungsprozesse erst möglich und sind daher zwingend nötig für den Verdauungsablauf.
Zu den häufigsten gastroenterologischen Erkrankungen gehören beim Kleintier die akute und chronische Magenschleimhautentzündung (=Gastritis, siehe entsprechender Artikel), Darmentzündung (=Enteritis), Bauchspeicheldrüsenentzündung (=Pankreatitis, siehe entsprechender Artikel), Leberentzündung (=Hepatitis, siehe entsprechender Artikel) sowie Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Trakts.
Beim Pferd steht der Symptomenkomplex der Kolik (siehe entsprechender Artikel) mit einer großen Bandbreite an Ursachen im Vordergrund. Akute oder chronische Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre (siehe entsprechender Artikel) kommen ebenfalls häufig vor.
In der Gastroenterologie werden nach eingehendem Erfragen der Vorgeschichte und einer Allgemeinuntersuchung auch verschiedene weiterführende Untersuchungsmethoden angewandt. Dazu gehören bildgebende Verfahren wie etwa Röntgen, Ultraschall, CT, MRT oder die Endoskopie (siehe jeweilige Artikel) sowie unterschiedliche Laboruntersuchungen von Blut, Kot oder Biopsien.
Gastroenterologische Standarduntersuchungen beim Pferd sind außerdem die rektale Untersuchung, Magensondierung sowie die Magenspiegelung (=Gastroskopie). Ultraschalluntersuchungen werden beim Pferd auch rektal durchgeführt.
Diese auch als ansteckende Blutarmut der Einhufer bezeichnete, meist tödlich verlaufende Infektionskrankheit wird durch ein Virus hervorgerufen. Sie betrifft ausschließlich Pferde, Ponys, Esel und Maultiere. Die Erkrankung ist weltweit verbreitet, tritt in Deutschland jedoch nur sporadisch auf. Sie gehört zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen.
Das an der Trense befestigte Gebiss überträgt deine Zügelhilfen auf dein Pferd und ist damit eine zentrale Brücke in der Reiter-Pferd Kommunikation. Da das Pferdemaul ein besonders sensibler Bereich ist, ist es wichtig, dass das Gebiss zu euch passt. Die Wahl des richtigen Gebisses ist vom Ausbildungsstand von Reiter und Pferd, der Reitsparte, der Anatomie des Pferdemauls, dem Temperament und auch den Vorlieben des Pferdes abhängig.
Ähnlich wie beim Menschen kann es auch beim Hund im mittleren bis fortgeschrittenen Alter zu einer Zucker-Stoffwechselstörung kommen. Caniner Diabetes ist die zweithäufigste hormonell bedingte Erkrankung beim Hund. Die ersten wahrnehmbaren Symptome sind verstärkter Durst und erhöhter Harnabsatz. Wird der Diabetes frühzeitig erkannt, kann die Erkrankung mit Hilfe einer lebenslangen Insulin-Therapie gut unter Kontrolle gebracht werden. Allerdings kann es im Rahmen einer Diabetes-Erkrankung auch zu Notfällen kommen, die umgehend tierärztlich behandelt werden müssen.
Eine Ohrfistel, beim Pferd auch als Ohrzyste oder Ohrgrundfistel bezeichnet, beschreibt eine ein- oder beidseitig vorkommende Missbildung, die sich als Zyste (=flüssigkeitsgefüllter Hohlraum) am Ohrgrund des Pferdes befindet. Sie entsteht aus versprengten Zahnanlagen. Am häufigsten betroffen sind drei bis zwölf Monate alte Fohlen.
Mit zunehmender Mobilität, offenen Grenzen und vielerlei Reisemöglichkeiten hat diese tückische Infektionskrankheit auch in unseren Breiten an Bedeutung gewonnen. Viele Hundebesitzer:innen möchten ihren Hund auch im Urlaub bei sich haben und reisen daher ihm in den Süden. Es werden auch immer mehr Tierschutzhunde aus Südeuropa nach Deutschland gebracht und hier vermittelt – mit der Folge, dass auch Krankheiten mit importiert werden.
Diese Erkrankung des Kniegelenks, bei der die Patella (=Kniescheibe) aus ihrer natürlichen Position seitlich herausspringt, ist eine der häufigsten Ursachen für Lahmheiten beim Hund. Diese Luxation (=Verrenkung) tritt vor allem bei wachsenden und alten Hunden kleiner Rassen auf. Für mehrere dieser Rassen besteht eine besondere erbliche Veranlagung zur Patella-Luxation.
Bei der Blutdruckmessung wird der Druck in den Blutgefäßen bestimmt. Er setzt sich aus zwei Werten zusammen, dem systolischen (höheren) und dem diastolischen (niedrigeren) Blutdruck. Der systolische Blutdruck wird bestimmt, wenn sich das Herz zusammenzieht, um das Blut aus dem Herzen heraus zu pumpen. Sobald der Herzmuskel wieder erschlafft und das Blut wieder einströmt, wird der diastolische Blutdruck gemessen.
Wenn du mit dem Gedanken spielst, ein Kaninchen als Haustier zu halten, solltest du unbedingt im Vorfeld recherchieren, wie diese Tiere gern leben und was sie brauchen. Stelle dir auch die Frage, warum es überhaupt ein Kaninchen sein soll. Als reine Kuscheltiere für die jüngsten Tierfans sollten die kleinen Hoppler nicht angeschafft werden. Insbesondere Kinder sollten von Anfang an lernen, dass zum Umgang mit den Tieren ein gewisses Maß an Verständnis und Verantwortung dazugehört.
Der Pferderücken hat für die Körperstabilität und die Bewegung eines Pferdes eine große Bedeutung. Er trägt zusätzlich das Gewicht des Reitenden. Voraussetzung für das Wohlergehen deines Pferdes, die langfristige Nutzung und das Erbringen von Leistung ist ein gesunder Pferderücken.
Es ist gar nicht so einfach, immer im Blick zu haben, was in der Menschenwelt alles schädlich für unseren Hund ist. Du kannst gar nicht so schnell schauen, wie der Kopf verbotenerweise im Mülleimer steckt und sich dein Hund mit dem Fressen von Zwiebelresten selbst schadet. Doch nicht nur Lebensmittel sind Gefahrenquellen. Falsche Spielzeuge können ebenso Probleme bereiten wie der Schluck aus einer Pfütze am Feldrand.
Die Hüftgelenkdysplasie (HD) ist eine sehr häufig vorkommende Skeletterkrankung des Hundes. Es handelt sich um eine erblich bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die vorrangig bei großen Rassen vorkommt und teilweise bis zur Hälfte aller Hunde einer Rasse betrifft.
Die Ellenbogengelenkdysplasie beschreibt einen Krankheitskomplex erblich bedingter Entwicklungsstörungen des Ellenbogengelenks. Sie tritt vor allem während der Wachstumsphase schnellwüchsiger, großer Hunderassen auf und führt zu unterschiedlich stark ausgeprägten Lahmheiten.