Viele Pferdebesitzer:innen würden ihr Pferd am liebsten immer nah bei sich haben. Gemütlich auf der Terrasse sitzend über die kleine Koppel zu schauen oder das Pferd im Paddock zu beobachten, das wäre doch schön.
Wenn du dir diesen Wunsch erfüllen möchtest, ist zuallererst grundsätzlich zu klären, ob die Pferdehaltung bei dir überhaupt genehmigt ist. Nicht überall ist dies gestattet. Informiere dich also über die lokale Situation. Die Details erfährst du beim zuständigen Bauamt.
Wenn geklärt ist, dass dein Pferd ans Haus ziehen dürfte, prüfe gewissenhaft, ob die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Stelle dir die folgenden Fragen:
Du merkst vielleicht beim Lesen dieser Fragen schon, dass die private Pferdehaltung nicht ganz so unkompliziert ist, wie vielleicht anfangs gedacht. Es gibt Regeln und Auflagen, aber auch andere Aspekte machen es nicht ganz einfach. Der Einkauf von Heu beispielsweise ist in den letzten Jahren aufgrund der schlechten Erträge der Landwirt:innen komplizierter geworden. Kleine Mengen in guter Qualität einzukaufen ist zu einer echten Aufgabe geworden. Mit Stroh sieht es nicht viel besser aus. Denk deshalb vorab gut über die Art der Haltung nach. Worauf sollen deine Pferde stehen, welche Alternativen zu Stroh gäbe es? Willst du deine Pferde ganzjährig draußen halten? Was brauchst du für eine solche Haltung?
Was auch zu bedenken ist: Selbst wenn die Möglichkeit der Pferdehaltung durch deine Gemeinde gegeben ist, schau, dass du auch mit deinen Nachbar:innen kein Problem bekommst. Suche am besten schon vorab den Kontakt zu ihnen und informiere sie zu deinem Vorhaben.
Ist alles geklärt, kommt es auf dich an. Mache dir bewusst, dass so ein Zusammensein mit deinen Pferden auch eine Menge mehr an Arbeit, Aufmerksamkeit und Verantwortung fordert. Es gibt keine/n Futtermeister:in, niemanden, der mistet oder dein Pferd von A nach B bringt. Sämtliche Tätigkeiten, die dir in einem Reitstall oder einer Stallgemeinschaft abgenommen werden, sind dann von dir selbst zu erledigen. Wer kümmert sich um die Pferde, wenn du in den Urlaub fährst oder ab und an einige Tage unterwegs bist?
Pferde am Haus sind eine wunderbare Erfahrung. Aber vergiss nicht, dass mehr Einsatz von dir dafür gefordert wird – aus Liebe zu deinem Pferd.
Ob Freizeit-, Amateur- oder Profi-Reiter:in – die gemeinsame Zeit soll Freude machen, und zwar sowohl den Menschen als auch den Pferden. Damit das so bleibt, ist eine ordentliche Portion Abwechslung wichtig.
Eine Familie mit zwei oder mehr Kindern macht turbulente Zeiten durch bis die lieben Kleinen größer sind. Wenn dann auch noch Hunde, Katzen oder Kaninchen mit von der Partie sind, kann das Familienmanagement schon mal anspruchsvoll werden.
Kleine Hunderassen werden oft unterschätzt, wenn es um ihre Ernährung geht. Dabei haben Hunde zwischen vier und zehn Kilogramm ganz eigene Anforderungen, die sich deutlich von denen größerer Rassen unterscheiden. Mit der richtigen Fütterung kannst du ihre Gesundheit gezielt unterstützen – vom Welpenalter bis ins hohe Alter.
Ein kleines Kätzchen ins Haus zu holen, ist aufregend, emotional und mit viel Verantwortung verbunden. Besonders in den ersten Wochen dreht sich alles um die Eingewöhnung, das gegenseitige Kennenlernen und die Bedürfnisse des neuen Familienmitglieds. Doch irgendwann stellt sich fast automatisch die Frage: Ab wann kann dein Kitten eigentlich allein zu Hause bleiben, und wie bereitest du es behutsam auf diese Herausforderung vor? In diesem Artikel erfährst du, wie du deinem Kätzchen Schritt für Schritt hilfst, sich an kurze Trennungsphasen zu gewöhnen und worauf du dabei unbedingt achten solltest.
Auf ins Abenteuer – ein Pferd soll gekauft werden! Die Freude über die Entscheidung ist groß. Doch um nicht kopflos das nächstbeste glänzende Pony mit nach Hause zu nehmen, sollte sich jeder Neu-Pferdebesitzer mit ein paar wichtigen Fragen befassen.
Immer wieder finden Menschen verletzte, vermeintlich kranke oder verwaiste Wildtiere im Garten, in der Stadt oder der Natur auf. Dies ist insbesondere in den Frühjahrs- und Sommer-Monaten der Fall. Doch ist das Tier tatsächlich hilfebedürftig? Auch Verkehrsunfälle mit Wildtieren kommen im ländlichen Raum immer wieder vor. Aber wie verhalte ich mich richtig? Hier findest du die wichtigsten Informationen dazu.
Urlaub mit dem Hund? Da stellt sich für die meisten Tierfreund:innen keine Frage. Urlaub mit einer Katze kann hingegen durchaus ein größeres Wagnis werden. Katzen sind eigenwillige Freigeister. Vor allem die Freigänger bewegen sich selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung. Wird diese verändert, kann das die Katze sehr irritieren. Dennoch gibt es auch gute Gründe, die Katze nicht zu lange allein zu Hause zu lassen. Etwa, wenn es keine weitere Bezugsperson gibt, die sie ausreichend gut versorgen kann und wenn du vielleicht für eine längere Zeit verreisen willst.
Bluthochdruck, medizinisch als Hypertonie oder auch Hypertension bezeichnet, ist bei unseren Hauskatzen in den meisten Fällen keine eigenständige Erkrankung, sondern häufig die Folge anderer allgemeiner Erkrankungen. Insbesondere bei älteren Katzen kommt es häufig zu einer krankhaften Erhöhung des Blutdrucks, der schwerwiegende Folgen haben kann.
Wahrscheinlich erschrickst du erst einmal, wenn deine Katze plötzlich humpelt. Es kann verschiedenste Ursachen geben. Beobachte deine Katze jetzt aufmerksam.
Vorsorge ist besser als Nachsorge: Ganz in diesem Sinne gibt es für ein ganzes, gesundes Hundeleben altersentsprechende, tierärztliche Vorsorgepläne - von Geburt an bis hin ins Seniorenalter.
Du magst Kaninchen? Dann lass am besten gleich zwei oder mehr einziehen, alleine fühlen sie sich nämlich sehr einsam. Bevor Kaninchen einziehen, solltest du sicherstellen, dass genug Platz für alle zur Verfügung steht.
Wirkt deine Katze plötzlich angeschlagen und schlapp. Oder verhält sie möglicherweise anders als sonst, vermeidet vielleicht neuerdings Streicheleinheiten? Bei untypischem Verhalten solltest du sofort aufmerksam werden. Habe selber ein gutes Auge für die Gesundheit deine Katze und gehe zu den Vorsorgeuntersuchungen in deine Tierarztpraxis .