Katzen sind Hörexperten. Wusstest du, dass sie mindestens dreimal besser hören als wir Menschen? Außerdem dienen die Ohren auch als Stimmungsbarometer. Wenn du die körperlichen Signale deines Lieblings verstehen lernst, kannst du also eine noch bessere Verbindung zu ihm bekommen.
Das Katzenohr ist aufgeteilt in drei Bereiche: die Ohrmuschel, das Mittel- und das Innenohr. Die äußere Ohrmuschel kannst du dir in seiner Funktion wie einen Schalltrichter vorstellen. Der Innenbereich des Katzenohres wird geschützt durch weiche, längere Haare, die Schmutz und Fremdkörper fernhalten sollen. Am unteren Ende des Katzenohrs befindet sich eine kleine Hauttasche, die ein weiterer Hörverstärker für die Katze ist. Diese kleine Hauttasche darfst du ab und zu auf Verunreinigungen und Parasiten kontrollieren.
Der Frequenzbereich, in dem eine Katze Töne wahrnehmen kann, ist weit umfangreicher als der eines Menschen – Katzen nehmen Frequenzen bis 65.000 Hertz wahr. Noch interessanter ist die Tatsache, dass die Katze ihre Ohren unabhängig voneinander ausrichten und bis zu 180 Grad drehen kann. Dadurch ergibt sich ein dreidimensionales Hören. Deine Katze kann also gleichzeitig dir zuhören und in den Nachbarraum lauschen. Vor allem fällt es ihr dadurch leichter, ihre Beute präzise aufzuspüren.
Wer eine Katze verstehen lernen möchte, sollte damit beginnen, ihre körperlichen Signale zu lesen. Vor allem die Stellung der Ohren in Kombination mit Blick und Körperhaltung der Katze zeigen ihre Stimmung deutlich an.
Grundsätzlich ist die Katze selbst Pflegeprofi, was ihre Ohren angeht. Berührungen an den Ohren mögen zudem die meisten Katzen gar nicht. Beim gesunden Katzenohr genügt ein flinker Kontrollblick und bei einer kleinen Verunreinigung ein sanftes, schnelles Wischen mit einem feuchten Tuch. Bitte nicht mit Wattestäbchen in den Ohren deiner Katze arbeiten. Der Gehörgang ist L-förmig und du würdest eher Schaden anrichten als Gutes tun. Vor allem, wenn du Schmutz oder Fremdkörper immer weiter in den Gehörgang schiebst.
Lediglich bei einer Ohrerkrankung – beispielsweise Milbenbefall, der leicht übertragbar auf andere Katzen ist – braucht die Katze deine Unterstützung, um gesund zu werden. In diesem Fall darfst und musst du das Ohr der Katze dann doch einmal begutachten. Bestätigt sich dabei der Verdacht auf Probleme im Katzenohr, so frage deinen Tierarzt um Rat.
Es gibt verschiedenste Situationen, in denen dein Pferd in Not geraten kann. Aber handelt es sich tatsächlich um einen Notfall? Und wie handelst du nun richtig? Hier findest du nützliche Informationen zur Einschätzung der Situation deines Pferdes. Wichtig ist zunächst, dass du Ruhe bewahrst und einen klaren Kopf behältst.
Hunde sind unsere Wegbegleiter, Spielgefährten für die Kinder und beste Freunde. Und manche Hunde sind sogar berufstätig: Es gibt eine Reihe von Aufgaben, die von Hunden ausgeführt werden. Die Halter der Hunde haben ihren Hund oft genau dafür angeschafft oder zumindest entsprechend ausgebildet. Im Folgenden ein paar Hundeberufe und deren Tätigkeitsfeld.
Diese auch als ansteckende Leberentzündung bezeichnete, weltweit vorkommende Virusinfektion des Hundes tritt heutzutage dank langjähriger Impfpraxis nur noch selten auf. Es wird jedoch vermutet, dass das auslösende Virus noch an chronischen Leberentzündungen beteiligt ist.
Während beim Hund fast ausschließlich die Unterfunktion der Schilddrüse auftritt, kommt es bei der Katze häufig zu einer Schilddrüsenüberfunktion (=Hyperthyreose). Es handelt sich dabei um die häufigste hormonelle Störung bei älteren Katzen, die sich häufig als erstes durch eine Abmagerung bei gleichbleibender Futteraufnahme zeigt.
Der Graue Star (medizinisch: Katarakt) beschreibt die Trübung der Linsen im Auge des Hundes, die ähnlich wie beim Menschen eine der häufigsten Ursachen für eine Erblindung sind. Die Erkrankung erfordert daher unbedingt eine tierärztliche Behandlung, denn mit Hilfe moderner Operationstechniken kann inzwischen auch beim Hund das Sehvermögen erhalten werden.
Milben sind kleine Schädlinge, die zu den Spinnentieren gehören. Bei der Katze kommen verschiedene Milbenarten vor, die entweder im Fell, auf oder in der Haut und im Bereich des Ohres leben und starken Juckreiz verursachen. Zusätzlich besteht bei einem Milbenbefall immer die Gefahr der Übertragung auf den Menschen, es handelt sich also um eine Zoonose.
Viele Menschen mögen Hunde oder Katzen, andere wünschen sich einen Wellensittich und wieder andere holen sich eine Schlange ins Haus. Vielleicht eine etwas ungewöhnliche Haustierwahl, aber mit Sachverstand und der Liebe zu dieser speziellen Tierart kann es für Mensch und Tier eine besondere Beziehung werden.
Die Katze kann, was wir nicht können: richtig scharf sehen, auch in der Dunkelheit. Es kann spannend und einschüchternd sein, einer Katze in die Augen zu sehen, denn sie wird das „Blinzelspiel“ sicher gewinnen und ist uns auch sonst beim Sehvermögen überlegen.
Das Wort Brachyzephalie stammt aus dem Griechischen und bedeutet Kurzköpfig- oder Rundköpfigkeit. Es beschreibt die erblich bedingte kürzere und breitere Schädelform einiger Hunde- und Katzenrassen, die an das „Kindchenschema“ junger Tiere erinnert. Die gesundheitlichen Folgen dieses verkürzten Gesichtsschädels sind weitreichend und werden als brachycephales Syndrom bezeichnet.
Das Osteosarkom ist der häufigste primäre Knochentumor beim Hund. Dieser aggressive Tumor entsteht im Knochen, hat eine hohe Metastasierungsrate (= Streuungsrate) und kommt vor allem bei großen Hunden und Riesenrassen vor. Ein erhöhtes Risiko an einem Osteosarkom zu erkranken, besteht für Bernhardiner, Deutsche Doggen, Dobermänner, Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Rottweiler und Greyhounds. Bei diesen Rassen treten die Tumore vor allem an den langen Röhrenknochen der Gliedmaßen auf. Kleinere Hunderassen sind deutlich seltener betroffen. Hier sind die Tumore eher an den kurzen und platten Knochen des Körperstammes zu finden.
Bei der Augeninnendruckmessung (=Tonometrie) wird mittels eines speziellen Druckmessgeräts (=Tonometer) der physikalische Druck gemessen, der im Inneren des Auges herrscht.
Die Hämatologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin und umfasst die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Blutes, Knochenmarks und Lymphsystems. Hämatologische Krankheitsbilder sind unter anderem Anämien Blutgerinnungsstörungen, Krebserkrankungen der blutbildenden Zellen oder des lymphatischen Systems sowie Autoimmunerkrankungen des Blutes.