Katze ist zwar nicht gleich Katze – aber einige charakteristische Züge haben schon die meisten von ihnen! Hier deshalb einiges, was es über Katzen und unsere besondere Beziehung zu ihnen zu wissen gibt.
Die Katze gilt als das beliebteste Haustier hierzulande, obwohl beispielsweise Hunde wesentlich anpassungsfähiger sind. Wir Menschen neigen dazu, alles um uns herum kontrollieren zu wollen. Katzen jedoch kann man nicht zwingen. Eigentlich passt das gar nicht zusammen – und irgendwie dann wohl doch! Wenn die Chemie stimmt, findet der Mensch einfach die zu sich passende Katze. Und dann lernen wir Stück für Stück voneinander. Die einen verstehen, dass man öfter mal fünfe grade sein lassen muss und die anderen lassen sich gern mal verwöhnen und genießen die Zeit mit ihrem Menschen im gemeinsamen Revier.
Katzen lassen sich nicht in ihrem Körbchen ablegen oder warten brav auf ihrem Platz, bis sie gerufen werden. Sicher kannst du mit etwas Geschick deiner Samtpfote ein paar Grundlagen mit auf den Weg geben, aber sie wird wohl dennoch weiterhin auf deinen Schreibtisch springen, auch mal Blätter zerreißen oder mit schmutzigen Pfötchen darauf herumlaufen, wenn sie es für angebracht hält. Wahrscheinlich wird sie auch mit dir daran arbeiten, den Speiseplan anzupassen – und zwar ganz nach ihrem eigenen Katzengeschmack.
Deine Katze wird Fliegen jagen, wenn ihr danach ist, auch wenn die teure Vase dabei im Weg steht. Sie wird um Streicheleinheiten bitten und es sich in deinem Bett gemütlich machen. Sie wird dich lieben und umschnurren, sie wird gern bei dir sein – aber immer nur dann, wenn sie selbst es gerade will.
Wer mit Katzen lebt, weiß es schon: Katzen verstehen wahrscheinlich jedes Wort ihres menschlichen Mitbewohners, aber sie sind schlau genug, sich dumm zu stellen. Stoisches Überhören aller menschlichen Anweisungen, das beherrschen Katzen besonders gut. Wenn dein Freigänger nachts auf Pirsch will, dann will er es, da musst du ihm nicht erklären, dass du lieber noch ein wenig schlafen möchtest, bevor du aufstehst und ihm die Tür öffnest. Und da kommen wir zu einem entscheidenden Punkt. Die Katze versteht dich, aber du musst auch die Katze verstehen. Mit verschiedenen Miau-Lauten in sehr unterschiedlichen Tonlagen und Lautstärken wird deine Samtpfote dir klarmachen wollen, dass es Zeit ist, die Tür zum Garten zu öffnen – und sei es nachts um zwei Uhr.
Nehmen wir an, deine Katze hatte eine Operation. Vielleicht wurde sie kastriert und steckt in jetzt in einem dieser lästigen Katzenanzüge, die sie als Schutz für die OP-Narbe tragen muss. Die Katze ist also gerade in der Transportbox wieder zu Hause eingetroffen, leicht restbenebelt vom Narkosemittel. Du öffnest voller Freude, deinen Schatz wieder zu Hause zu haben, die Transportbox – und da kann dir einiges entgegenkommen. Vielleicht zuerst einmal der Anzug, dessen sich die Katze bereits in der Box wie ein Schlangentänzer im Einsatz entledigt hat, oder direkt eine Powertatze mit ausgefahrenen Krallen. Nein, deine Katze ist kein aggressives Tier, sie kann nur nicht so wie die meisten Hunde so tun, als wäre das da beim Tierarzt gerade ein Spaziergang gewesen. Katzen wissen sehr genau, was sie zulassen wollen und was nicht. Und warum sollten sie sich etwas „zufügen“ lassen, was unangenehm ist und Schmerzen bereitet. Impfungen, Zahnkontrollen, manchmal ist es sogar die gut gemeinte chiropraktische Behandlung, die mit einem deutlichen Ausdruck der Ablehnung „kommentiert“ wird.
Bei aller Wildheit und allem Eigensinn: Deine Katze wird dich lieben. Auf ihre Art. Wichtig ist, dass du ihr das gewohnte Umfeld bietest. Denn was Katzen gar nicht mögen, sind Veränderungen. Ortswechsel, Revierwechsel, Umzüge, Umbauten – alles, was die Gewohnheiten deiner Katze durcheinanderbringt. Wenn es ihr zu viel wird, kommt deine Samtpfote vielleicht vom Freigang nicht nach Hause oder hockt still versteckt in einer Ecke, um zu testen, ob du dich auch auf die Suche nach ihr machen. Oder sie wird in einem neuen Zuhause an Wänden kratzen, obwohl sie bisher immer einen Kratzbaum benutzt hat, nur um dir zu zeigen, dass sie das Haus lieber wieder verlassen und zurück in ihr altes Zuhause möchte. Vielleicht zieht sie sich auch zurück und aus deinem lebendigen Stubentiger ist eine eingeschnappte Mieze geworden. Mit all dem möchte deine Katze dir zeigen, wie sie im Grunde Gewohnheiten liebt.
Die meisten Pferdebesitzer kennen und fürchten dieses Bild. Das Pferd frisst plötzlich nicht mehr, ist unruhig, scharrt mit den Hufen und tritt sich unter den Bauch. Eine Kolik beschreibt im Grunde jegliche Art von Bauchschmerzen beim Pferd. Koliken beim Pferd sind leider ein sehr komplexes Problem und sollten niemals auf die leichte Schulter genommen werden.
Der normal-gesunde Druck auf die Augeninnenwand führt zu einer konstanten, glatten Hornhautwölbung. Beim Grünen Star ist der Augeninnendruck erhöht. Dies führt zu Schädigungen der Netzhaut und des Sehnervs. Der aus dem Griechischen stammende medizinische Begriff Glaukom bedeutet „meeresfarben“, da sich die Hornhaut durch den Druckanstieg im Auge bläulich verfärbt.
Ein Pferd ist ziemlich groß und die Schäden, die es anrichten kann, sind es auch. Da kommen in einem Schadensfall schon mal ein paar tausend Euro zusammen. Eine stattliche Summe kann auch fällig werden, wenn dein Pferd krank wird oder sogar operiert werden muss. Ganz zu schweigen von den finanziellen Sorgen, wenn du dein Pferd verleihst und es zu einem Reitunfall kommt. Es ist deshalb sehr sinnvoll und wichtig, sich einmal Gedanken zum Fall der Fälle zu machen. Versicherungen werden reichlich angeboten. Pferdehalter:innen und Reiter:innen sollten sich genau informieren und die individuell passende Versicherung für sich wählen. Im Folgenden sind einige Versicherungen und Fälle zusammengestellt.
Bevor man sich einen Hund anschafft, sollten nicht nur die wichtigen Fragen nach dem geeignetem Lebensumfeld, Alltag und Versorgungsmöglichkeiten geklärt werden. Du solltest dich darüber hinaus auch mit Fragen zur Absicherung befassen. Und die beginnen oft mit: „Was wäre, wenn …?“. Ja, du vermutest richtig: Es geht um Versicherungen.
Denkst du darüber nach, deinem Hund einen Artgenossen zur Seite zu stellen? Ja, gemeinsam das Revier zu erobern oder zusammen auf Herrchen und Frauchen zu warten – das ist viel angenehmer als allein! Vorausgesetzt, die Gefährten mögen einander. Falls nicht, kann das Projekt Zweithund auch für Probleme sorgen. Es ist deshalb gut, sich vorher ein paar Gedanken dazu zu machen.
Diese zu Recht gefürchtete Erkrankung stellt immer einen Notfall dar. Schon beim Vorliegen verdächtiger Symptome sollte der betroffene Hund umgehend in eine Tierklinik gebracht werden, da sie unbehandelt schnell zum Tod des Tieres führen kann. Eine Magendrehung kann alle Hunde treffen, allerdings tritt sie häufiger bei mittelgroßen bis großen Rassen mit tiefem Brustkorb auf.
Das vorrangig bei Hunden mit herabhängenden Ohren vorkommende Blutohr bezeichnet eine besondere Form des Blutergusses in der Ohrmuschel. Betroffene Hunde zeigen ein plötzlich prall geschwollenes und warmes Ohr. Meist ist eine zu Grunde liegende Erkrankung Auslöser für ein Blutohr. Es ist daher äußerst wichtig, den Hund tierärztlich untersuchen zu lassen, um Grunderkrankung sowie das Othämatom selbst erfolgreich behandeln zu können.
Hunde sind Rudeltiere. Sie brauchen klare Strukturen und einheitliche Regeln, um sich wohlzufühlen. Dein Hund sollte von Anfang an seine Position in deiner Familie kennen. Ein Hund, der gut gehorcht, ist gesellschaftsfähig. Deine Mitmenschen werden das schätzen. Und es macht dir mehr Spaß, mit ihm in der Öffentlichkeit zu sein. Eine liebevolle, aber konsequente Erziehung ist die Grundlage für ein friedliches und stressfreies Zusammenleben zwischen Hund und Mensch.
Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um einen Komplex aus verschiedenen Erscheinungsformen entzündlicher Veränderungen der Maulhöhle und der Haut der Katze.
Im Spätsommer und Herbst sind sie wieder da – Herbstgrasmilben. Sie verursachen bei Tieren und beim Menschen allergische Reaktionen mit starkem Juckreiz und Haut-Entzündungen. Wie du sie erkennst, behandelst und im besten Fall einen Befall verhinderst, erfährst du hier.
Flöhe sind weltweit vorkommende, kleine, blutsaugende Parasiten. Ihr enormes Sprungvermögen ermöglicht ihnen eine schnelle Fortbewegung auf und zwischen ihren Wirten. So kann es zu wahren Flohplagen kommen. Die wichtigste Maßnahme ist die Prophylaxe.
Dirofilarien sind lange Fadenwürmer, deren Larven durch verschiedene Mückenarten übertragen werden. Je nach Art besiedeln sie entweder die Haut oder die großen Blutgefäße der Lunge, bei starkem Befall auch das Herz. Deshalb sind sie als Herzwürmer bekannt. Dirofilarien sowie die Mücken, die sie übertragen, kommen hauptsächlich im Mittelmeerraum, Osteuropa und Nordamerika vor. Als Mitbringsel von Reisen und durch die Einfuhr von Hunden aus dem Ausland gelangt die Erkrankung nach Deutschland. Durch die klimabedingte Ausbreitung der Mücken nach Norden gewinnt sie zunehmend an Bedeutung.