Katzen haben ein sehr sensibles Verdauungssystem. Schon kleine Veränderungen in der Umgebung, der Ernährung oder im Tagesablauf können sich auf ihre Verdauung auswirken. Wenn deine Katze plötzlich Durchfall bekommt, kann das viele verschiedene Gründe haben. In diesem Artikel erfährst du, woran es liegen kann, wie du richtig reagierst und wann du deine Tierarztpraxis aufsuchen solltest.
Durchfall, in der Fachsprache als Diarrhö bezeichnet, ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Dabei ist der Kot deiner Katze flüssiger als gewöhnlich, manchmal sogar wässrig. Oft geht das mit häufigeren Toilettengängen und einem deutlich stärkeren Geruch einher.
In vielen Fällen will der Körper durch den Durchfall unerwünschte Stoffe loswerden. In anderen Fällen steckt eine Erkrankung dahinter, die abgeklärt werden sollte.
Die Auslöser für Durchfall können sehr unterschiedlich sein:
Wenn du das Futter deiner Katze zu schnell wechselst, beispielsweise auf eine neue Marke oder ein anderes Produkt, kann der Darm überfordert sein und mit Durchfall reagieren.
Einige Katzen vertragen bestimmte Inhaltsstoffe nicht gut. Dazu gehören häufig tierische Eiweiße oder Zusatzstoffe in industriell hergestellter Nahrung.
Hat deine Katze etwas gefressen, was sie nicht sollte, beispielsweise verdorbenes Essen, Müll oder ungeeignete menschliche Lebensmittel, kann das eine Magen-Darm-Reaktion auslösen.
Würmer oder einzellige Parasiten wie Giardien sind ein häufiger Grund für anhaltenden Durchfall – besonders bei Kitten oder Freigängerkatzen.
Bakterielle oder virale Infektionen Erkrankungen durch Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien können die Darmflora stören und zu akuten Verdauungsproblemen führen.
Katzen sind sehr sensible Tiere. Veränderungen wie ein Umzug, neue Mitbewohner:innen oder laute Geräusche können sich negativ auf ihre Verdauung auswirken.
Nicht nur die Konsistenz, sondern auch die Farbe des Kots gibt dir Hinweise auf die Ursache. Beobachte sie genau:
Wenn dir eine ungewöhnliche Farbe auffällt, dokumentiere sie am besten mit einem Foto, um sie bei Bedarf in deiner Tierarztpraxis vorzeigen zu können.
Wenn deine Katze plötzlich Durchfall hat, solltest du sie genau beobachten und mit Ruhe unterstützen:
Nicht jeder Durchfall muss sofort behandelt werden. Aber es gibt klare Warnzeichen, bei denen du nicht zögern solltest:
Je früher du tierärztlichen Rat einholst, desto besser lässt sich die Ursache klären und deine Katze gezielt unterstützen.
Wenn deine Katze unter Durchfall leidet, möchtest du ihr verständlicherweise schnell helfen. Vielleicht denkst du darüber nach, Hausmittel anzuwenden. Doch Vorsicht: Viele frei erhältliche Mittel aus dem Haushalt oder der Humanmedizin sind für Katzen nicht geeignet oder können sogar gefährlich sein.
Deshalb gilt: Setze keine Hausmittel ohne Rücksprache mit deiner/deinem Tierärzt:in ein. Auch sogenannte natürliche Präparate oder pflanzliche Mittel können Nebenwirkungen haben oder den Zustand deiner Katze verschlimmern – vor allem, wenn die Ursache des Durchfalls nicht eindeutig geklärt ist.
Wenn du deiner Katze helfen möchtest, ohne ein Risiko einzugehen, sprich am besten frühzeitig mit deiner/deinem Tierärzt:in. So kannst du sicherstellen, dass mögliche Hausmittel nicht schaden und deiner Katze wirklich geholfen wird.
Du kannst einiges tun, um die Verdauung deiner Katze gesund zu halten:
Durchfall bei Katzen ist ein häufiges, aber oft gut behandelbares Symptom. Wichtig ist, dass du aufmerksam bleibst und mögliche Warnzeichen erkennst. Beobachte nicht nur die Konsistenz und Häufigkeit des Kots, sondern auch dessen Farbe. So kannst du besser einschätzen, ob es sich um eine harmlose Verdauungsreaktion oder um eine behandlungsbedürftige Erkrankung handelt.
Wenn du unsicher bist oder sich der Zustand deiner Katze verschlechtert, zögere nicht und kontaktiere deine/deinen Tierärzt:in. So hilfst du deiner Katze am besten, schnell wieder gesund zu werden.
Ein kleines Kätzchen ins Haus zu holen, ist aufregend, emotional und mit viel Verantwortung verbunden. Besonders in den ersten Wochen dreht sich alles um die Eingewöhnung, das gegenseitige Kennenlernen und die Bedürfnisse des neuen Familienmitglieds. Doch irgendwann stellt sich fast automatisch die Frage: Ab wann kann dein Kitten eigentlich allein zu Hause bleiben, und wie bereitest du es behutsam auf diese Herausforderung vor? In diesem Artikel erfährst du, wie du deinem Kätzchen Schritt für Schritt hilfst, sich an kurze Trennungsphasen zu gewöhnen und worauf du dabei unbedingt achten solltest.
Auf ins Abenteuer – ein Pferd soll gekauft werden! Die Freude über die Entscheidung ist groß. Doch um nicht kopflos das nächstbeste glänzende Pony mit nach Hause zu nehmen, sollte sich jeder Neu-Pferdebesitzer mit ein paar wichtigen Fragen befassen.
Ob Freizeit-, Amateur- oder Profi-Reiter:in – die gemeinsame Zeit soll Freude machen, und zwar sowohl den Menschen als auch den Pferden. Damit das so bleibt, ist eine ordentliche Portion Abwechslung wichtig.
Eine Familie mit zwei oder mehr Kindern macht turbulente Zeiten durch bis die lieben Kleinen größer sind. Wenn dann auch noch Hunde, Katzen oder Kaninchen mit von der Partie sind, kann das Familienmanagement schon mal anspruchsvoll werden.
Kleine Hunderassen werden oft unterschätzt, wenn es um ihre Ernährung geht. Dabei haben Hunde zwischen vier und zehn Kilogramm ganz eigene Anforderungen, die sich deutlich von denen größerer Rassen unterscheiden. Mit der richtigen Fütterung kannst du ihre Gesundheit gezielt unterstützen – vom Welpenalter bis ins hohe Alter.
Immer wieder finden Menschen verletzte, vermeintlich kranke oder verwaiste Wildtiere im Garten, in der Stadt oder der Natur auf. Dies ist insbesondere in den Frühjahrs- und Sommer-Monaten der Fall. Doch ist das Tier tatsächlich hilfebedürftig? Auch Verkehrsunfälle mit Wildtieren kommen im ländlichen Raum immer wieder vor. Aber wie verhalte ich mich richtig? Hier findest du die wichtigsten Informationen dazu.
Urlaub mit dem Hund? Da stellt sich für die meisten Tierfreund:innen keine Frage. Urlaub mit einer Katze kann hingegen durchaus ein größeres Wagnis werden. Katzen sind eigenwillige Freigeister. Vor allem die Freigänger bewegen sich selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung. Wird diese verändert, kann das die Katze sehr irritieren. Dennoch gibt es auch gute Gründe, die Katze nicht zu lange allein zu Hause zu lassen. Etwa, wenn es keine weitere Bezugsperson gibt, die sie ausreichend gut versorgen kann und wenn du vielleicht für eine längere Zeit verreisen willst.
Bluthochdruck, medizinisch als Hypertonie oder auch Hypertension bezeichnet, ist bei unseren Hauskatzen in den meisten Fällen keine eigenständige Erkrankung, sondern häufig die Folge anderer allgemeiner Erkrankungen. Insbesondere bei älteren Katzen kommt es häufig zu einer krankhaften Erhöhung des Blutdrucks, der schwerwiegende Folgen haben kann.
Wahrscheinlich erschrickst du erst einmal, wenn deine Katze plötzlich humpelt. Es kann verschiedenste Ursachen geben. Beobachte deine Katze jetzt aufmerksam.
Vorsorge ist besser als Nachsorge: Ganz in diesem Sinne gibt es für ein ganzes, gesundes Hundeleben altersentsprechende, tierärztliche Vorsorgepläne - von Geburt an bis hin ins Seniorenalter.
Du magst Kaninchen? Dann lass am besten gleich zwei oder mehr einziehen, alleine fühlen sie sich nämlich sehr einsam. Bevor Kaninchen einziehen, solltest du sicherstellen, dass genug Platz für alle zur Verfügung steht.
Wirkt deine Katze plötzlich angeschlagen und schlapp. Oder verhält sie möglicherweise anders als sonst, vermeidet vielleicht neuerdings Streicheleinheiten? Bei untypischem Verhalten solltest du sofort aufmerksam werden. Habe selber ein gutes Auge für die Gesundheit deine Katze und gehe zu den Vorsorgeuntersuchungen in deine Tierarztpraxis .