Die Gefahr kann überall lauern, ob am Wegesrand, in Wäldern oder gar auf der eigenen Weide. Giftpflanzen zu fressen kann für ein Pferd tödlich enden. Doch Pflanzen sind nicht die einzige Gefahrenquelle, wenn es um Vergiftungen geht.
Es ist wichtig, schnell zu erkennen, wenn sich dein Pferd vergiftet hat. Diese Symptome können auf eine Vergiftung hinweisen:
Kontaktiere bei einer akuten Vergiftung unbedingt deine/n Tierärzt:in. Informiere ihn/sie darüber, was dein Pferd genau gefressen hat. Vielleicht kannst du ihm/ihr die Pflanze oder den Giftstoff sogar zeigen.
Folgende Symptome können auf eine chronische Vergiftung (=niedrige Dosis über einen längeren Zeitraum) hinweisen:
Bei einer akuten Vergiftung muss schnell gehandelt werden. Du solltest dein Pferd stabil halten. Dies bedeutet vor allem: keinen körperlichen Stress und keine Anstrengung mehr. Bist du gerade unterwegs auf einem Ausritt, solltest du unbedingt versuchen, dein Pferd mit dem Pferdeanhänger abholen zu lassen.
Auch sonst ist Ruhe erst einmal das Beste. Das Pferd darf viel trinken, aber nichts mehr fressen, bis dein/e Tierärzt:in, der/die sofort gerufen werden muss, sich ein Bild machen konnte. Eventuell kannst du nach telefonischer Absprache mit deinem/deiner Tierärzt:in Aktivkohle füttern. Im besten Fall befindet diese sich in deiner Notfall-Stallapotheke.
Versuche, den Kreislauf deines Pferdes stabil zu halten, gegebenenfalls mit kühlen Wickeln um die Beine, einem kalten Lappen im Genick oder um die Brust. Zittert und friert dein Pferd, hülle es auch im Sommer ruhig gut mit Decken ein. Wenn es nicht trinken will, versuche es mit Traubenzucker im Wasser, um es zur Wasseraufnahme zu animieren.
Bei hochgiftigen Stoffen darfst du das Maul deines Pferdes ausspülen und seine Nüstern säubern. Ein Weidepferd, das in der prallen Sonne steht, sollte in den Schatten gebracht werden. Sorge dafür, dass dein Pferd geschützt ist und Ruhe hat.
Zeigt es stark juckende Hautirritationen, kühle diese bis zum Eintreffen deines Tierarztes / deiner Tierärztin. Damit dein/e Tierärzt:in die Ursache der Vergiftung schnell bestimmen und die entsprechende Behandlung starten kann, sei auf folgende Fragen vorbereitet,:
Grundsätzlich gilt es, den Giftstoff aus dem Körper zu bekommen, den Kreislauf des Pferdes stabil zu halten und zu verhindern, dass es zu Organproblemen oder gar Organversagen kommt.
Schmerzmittel, Kreislaufmittel, Infusionen zum Entwässern, Leberschutz, Unterstützung für die Atemwege, möglicherweise Beruhigungsmittel – all das kann zum Einsatz kommen, damit das Pferd stabilisiert und das Schlimmste abgewendet wird.
Du solltest dein Pferd im akuten Fall unter strenger Beobachtung halten. Es wird dich brauchen, auch emotional, denn bei einer Vergiftung kann es zu Kontrollverlusten kommen, die ihm große Angst machen können. Sei stark und begleite dein Pferd in dieser Krise.
Damit es gar nicht erst zu einer Vergiftung kommen kann, solltest du entsprechend vorsorgen. Bringe alles Giftige außer Reichweite deines Pferdes. Equipment und Stall sollten auf Vergiftungsquellen hin untersucht und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Pferde ergriffen werden.
Als Pferdehalter:in ist es wichtig, giftige Pflanzen zu kennen und auch zu erkennen. Dies sind beispielsweise: Adlerfarn, Bingelkraut, Bilsenkraut, Buchsbaum, Efeu, Eibe, Ginster, Goldregen, Herbstzeitlose, Jakobskreuzkraut, Liguster, Robinie, Sumpfdotterblume, Sumpfschachtelhalm und Tollkirsche. Suche Auslauf und Weidefläche nach Giftpflanzen ab und entferne diese. Prüfe auch das Heu regelmäßig auf Giftpflanzen wie Herbstzeitlose oder Jakobskreuzkraut. Wenn du dich in der Pflanzenwelt nicht gut auskennst, nutze am besten eine App zur Pflanzenbestimmung, wie beispielsweise Flora Incognita (https://floraincognita.de) und entsprechende Bücher oder Internetseiten über Giftpflanzen. Bei einem Ausritt solltest du dein Pferd kein unbekanntes Kraut fressen lassen.
Diese auch unter dem Namen Piroplasmose oder Hundemalaria bekannte Erkrankung ist weltweit, aber vor allem in den Tropen und Mittelmeerländern, verbreitetet. Durch die steigende Reisetätigkeit und Einfuhr von Tierschutzhunden aus Südeuropa werden inzwischen auch eigenständige Infektion in Deutschland, Österreich und der Schweiz festgestellt. Der Erreger wird durch Zecken auf den Hund übertragen und verursacht Blutarmut und Gelbsucht.
Auch unter Tieren gibt es "Bluter": Tiere mit Blutgerinnungsstörungen. Diese sind entweder angeboren oder entstehen durch eine andere Grunderkrankung. Sie kommen bei Tieren selten vor, sind aber bei größeren Verletzungen schnell lebensbedrohlich.
Die Piroplasmose, auch Babesiose genannt, ist eine durch Zecken übertragene parasitäre Infektion, die vor allem in den warmen Klimazonen heimisch ist. Sowohl das Pferd als auch der Hund und der Mensch sind für diese Infektion empfänglich. Unbehandelt kann die Erkrankung tödlich enden.
Die Ehrlichiose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit. Sie wurde nach seinem Entdecker, dem deutschen Arzt Paul Ehrlich, benannt. Die auch unter dem Namen Zeckenfieber bekannte Krankheit ist in den Tropen und Subtropen, aber auch im Mittelmeerraum heimisch. Sie ist daher bei Urlaubsreisen in den Süden zu beachten. Bekannt wurde die Ehrlichiose während des Vietnamkrieges, als etliche Schäferhunde amerikanischer Soldaten daran erkrankten und starben. Nach wie vor sind Schäferhunde, Dobermänner und Huskies besonders empfänglich für diese Erkrankung.
Die Equine Virale Arteritis (=EVA) der Pferde, Esel und Zebras wird auch Pferdestaupe, Rotlaufseuche oder Pink Eye genannt. Hauptüberträger sind infizierte Hengste. Diese scheiden das Virus mit dem Sperma dauerhaft aus. Aufgrund der typischen Blutgefäß-Entzündungen erhielt es den Namen Equines Arteritis-Virus (=EAV). Die Erkrankung ist meldepflichtig.
Der Pudel zählt zu den ältesten und bekanntesten Hunderassen Europas. Ursprünglich wurde er als Apportierhund bei der Wasservogeljagd eingesetzt. Heute ist der Pudel vor allem als familienfreundliche und lernfreudige Begleitung beliebt. Er wird in verschiedenen Größen gezüchtet und überzeugt durch Intelligenz, Energie und seine besondere Eleganz. Durch ihr besonderes Aussehen sind Pudel ebenfalls regelmäßige Gewinner bei Wettbewerben auf der ganzen Welt.
Beschwingt fährst du in den Stall und holst dein Pferd voller Euphorie von der Weide. Doch schon beim Führen zum Putzplatz stellst du fest, dass etwas nicht stimmt. Das gewohnte Geräusch der Hufe auf dem Boden hört sich irgendwie anders an. An der Longe wird klar: Dein Pferd lahmt!
Vor allem in der kalten und nassen Jahreszeit kann es auch beim Hund zu einer schmerzhaften Entzündung der Blase (=Zystitis) sowie der gesamten unteren Harnwege kommen. Die Ursachen und Anzeichen ähneln der Blasenentzündung des Menschen. Setzt dein Hund häufiger als sonst Urin ab und hat Schmerzen dabei oder hat er sogar versehentlich ins Haus gemacht, obwohl er eigentlich schon lange stubenrein ist? Dann kann es sein, dass dein Hund an einer Blasenentzündung leidet, die von einem Tierarzt behandelt werden sollte.
Keine schöne Vorstellung: Plötzlich liegt dein Hund am Morgen in einem nassen Körbchen. Es riecht nach Urin und er schaut dich verschämt an. Seine Nase funktioniert noch gut und er fühlt sich sichtlich unwohl in seiner Haut.
Mit dem Alter machen sich Spuren im Körper bemerkbar, auch bei unseren Pferden. Gute Pflege, adäquate Versorgung und angepasstes Training sind beste Voraussetzungen für ein langes, gesundes Pferdeleben. Dabei ist es immer wichtig, aufmerksam zu bleiben, um kleine Veränderungen rasch wahrzunehmen und zu handeln.
Jede/r Hundebesitzer:in ist sehr erschrocken, wenn der bisher fitte Hund scheinbar aus dem Nichts zu lahmen beginnt. Es kann jeden treffen, die Sportlichen ebenso wie die Gemütlichen. Wichtig ist dann, genauer hinzuschauen: Oft sind es zum Glück harmlose Ursachen, die schnell behandelt werden können.
Manchmal kommt ganz überraschend ein heftiger Hustenfanfall und erschreckt uns ebenso wie unseren Hund. Ob mit einem trockenen „Bellen“, einem verschleimten Würgen oder einem Keuchgeräusch – Husten kann sich ganz verschieden zeigen. Dann ist Ursachenforschung angesagt, damit wir unserem Hund schnell helfen können.