Pferde und Menschen sprechen verschiedene Sprachen. Während sich Menschen vor allem über die Lautsprache verständigen, kommunizieren Pferde hauptsächlich über ihre Körpersprache. Für ein harmonisches Miteinander ist es wichtig, dass du dein Pferd verstehst. Hier findest du eine kleine Übersetzungshilfe.
Sind die Ohren deines Pferdes steil nach vorne aufgerichtet, ist es aufmerksam und konzentriert. In zwei unterschiedliche Richtungen stehende Ohren zeigen, dass dein Pferd seine Umwelt aus mehreren Richtungen gleichzeitig wahrnimmt. Mit leicht zur Seite oder nach hinten geneigten Ohren entspannt sich dein Pferd oder döst. Legt dein Pferd die Ohren nach hinten an, droht es. Das Zurücklegen der Ohren beim Reiten zeigt an, dass dein Pferd beim Reitenden ist und auf Befehle hört.
Sind die Lippen entspannt, ist auch dein Pferd entspannt. Hängt sogar die Unterlippe runter, dann döst es. Zusammengepresste Lippen zeigen Unwohlsein oder Schmerzen. Zieht dein Pferd seine Oberlippe stark hoch und streckt den Kopf nach vorne, ist das das sogenannte Flehmen. Dein Pferd wittert nach Gerüchen wie beispielsweise Pheromonen (siehe unten). Flehmen tritt aber auch häufig bei Magengeschwüren oder Kolik auf.
Die Augen deines Pferdes sind im besten Fall glänzend und wach, aber entspannt. Trübe, ausdruckslose Augen mit stark gewinkelter Falte des Oberlides sind ein Hinweis auf Unwohlsein oder Schmerzen. Reißt dein Pferd die Augen weit auf, so dass das Weiße zum Vorschein kommt, hat es große Angst.
Bei einem Schreck oder in Angst bläht dein Pferd die Nüstern weit auf. Es stellt sich darauf ein, zu fliehen. Weite Nüstern können auch bedeuten, dass dein Pferd einen Geruch wahrnimmt. Begegnen sich Pferde, treten sie über ihre Nüstern miteinander in Kontakt.
Gähnen ist Ausdruck dafür, dass ein unangenehmer Druck, eine körperliche Anstrengung oder Stress nachlässt. Gähnen tritt aber auch häufig bei Magengeschwüren auf. Und natürlich gähnt dein Pferd, wenn es müde ist. Schnaubt dein Pferd, entspannt es sich. Kaut dein Pferd ab oder leckt sich mit der Zunge die Lippen, verarbeitet es gerade Informationen. Dies geschieht beispielsweise, wenn dein Pferd beim Training etwas gelernt hat. Es braucht kurz Zeit für die Verarbeitung.
Stupst dein Pferd dich leicht mit dem Kopf an, möchte es dich zu etwas auffordern. Ich hätte gerne die Möhre oder mir ist langweilig. Wendet dein Pferd seinen Kopf von dir ab oder geht von dir weg, hat es gerade keine Lust auf das, was es erwartet. Hebt dein Pferd seinen Kopf und öffnet seine Nüstern weit, ist es positiv an etwas interessiert. Mit ruckartigem Hochreißen des Kopfes geht dein Pferd jedoch in Abwehrhaltung. Kopfschlagen ist ein starkes Signal von zu viel Druck.
Drängt dich dein Pferd mit der Schulter ab, zeigt es damit sehr klar, dass es meint, ranghöher zu sein. In diesem Fall solltest du die Rangfolge direkt klären und es ruhig, aber bestimmt mit der Hand abweisen. Geht dein Pferd parallel neben anderen Pferden oder dir, ist dies ein freundschaftliches Zeichen.
Ist dein Pferd entspannt, pendelt der Schweif locker hin und her. Wenn es nicht der Insektenabwehr dient, zeigt Schweifschlagen Unmut und Anspannung. Beim Training kann dies auf Unzufriedenheit und Überforderung hindeuten. Klemmt dein Pferd den Schweif ein, ist es verunsichert und ängstlich. Beim übermütigen Spielen tragen Pferde den Schweif hoch erhoben.
Scharrt dein Pferd mit den Hufen, ist es ungeduldig. Das Stampfen mit dem Bein ist ebenfalls ein Zeichen von Ungeduld, kann aber auch Unzufriedenheit ausdrücken. Hengste wollen mit Scharren oder Stampfen Stuten imponieren.
Dreht dir ein Pferd plötzlich gezielt die Hinterhand zu und hebt vielleicht sogar ein Hinterbein zum Tritt, ist dies eine starke Drohgebärde. Das frontale Fixieren und sich seinem Gegenüber Aufbauen zeigt Dominanz. Geh mir aus dem Weg.
Pheromone sind Duftstoffe, mit denen Pferde untereinander kommunizieren. Sie dienen als Erkennungs- sowie Sexuallockstoff und vermitteln, dass es sich um Tiere der gleichen Art handelt. Pferde nehmen aber auch die Pheromone anderer Tierarten wahr.
Pferde kommunizieren nicht nur über Körpersprache. Sie geben auch verschiedene Lautsignale von sich. Vielleicht begrüßt dich dein Pferd freudig mit einem sanften Wiehern oder Brummeln. Dies tun Pferde auch untereinander. Etwas lauter wiehernd rufen Pferde nach ihren Artgenossen in der Ferne. Ein schrilles Wiehern oder Quietschen ist jedoch ein Zeichen von Angst, Angriff oder dass sich das Pferd von einem anderen Pferd bedrängt fühlt. Pferde quietschen auch übermütig, wenn sie sich bockend austoben.
Diese auch unter dem Namen Piroplasmose oder Hundemalaria bekannte Erkrankung ist weltweit, aber vor allem in den Tropen und Mittelmeerländern, verbreitetet. Durch die steigende Reisetätigkeit und Einfuhr von Tierschutzhunden aus Südeuropa werden inzwischen auch eigenständige Infektion in Deutschland, Österreich und der Schweiz festgestellt. Der Erreger wird durch Zecken auf den Hund übertragen und verursacht Blutarmut und Gelbsucht.
Auch unter Tieren gibt es "Bluter": Tiere mit Blutgerinnungsstörungen. Diese sind entweder angeboren oder entstehen durch eine andere Grunderkrankung. Sie kommen bei Tieren selten vor, sind aber bei größeren Verletzungen schnell lebensbedrohlich.
Die Piroplasmose, auch Babesiose genannt, ist eine durch Zecken übertragene parasitäre Infektion, die vor allem in den warmen Klimazonen heimisch ist. Sowohl das Pferd als auch der Hund und der Mensch sind für diese Infektion empfänglich. Unbehandelt kann die Erkrankung tödlich enden.
Die Ehrlichiose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit. Sie wurde nach seinem Entdecker, dem deutschen Arzt Paul Ehrlich, benannt. Die auch unter dem Namen Zeckenfieber bekannte Krankheit ist in den Tropen und Subtropen, aber auch im Mittelmeerraum heimisch. Sie ist daher bei Urlaubsreisen in den Süden zu beachten. Bekannt wurde die Ehrlichiose während des Vietnamkrieges, als etliche Schäferhunde amerikanischer Soldaten daran erkrankten und starben. Nach wie vor sind Schäferhunde, Dobermänner und Huskies besonders empfänglich für diese Erkrankung.
Die Equine Virale Arteritis (=EVA) der Pferde, Esel und Zebras wird auch Pferdestaupe, Rotlaufseuche oder Pink Eye genannt. Hauptüberträger sind infizierte Hengste. Diese scheiden das Virus mit dem Sperma dauerhaft aus. Aufgrund der typischen Blutgefäß-Entzündungen erhielt es den Namen Equines Arteritis-Virus (=EAV). Die Erkrankung ist meldepflichtig.
Der Pudel zählt zu den ältesten und bekanntesten Hunderassen Europas. Ursprünglich wurde er als Apportierhund bei der Wasservogeljagd eingesetzt. Heute ist der Pudel vor allem als familienfreundliche und lernfreudige Begleitung beliebt. Er wird in verschiedenen Größen gezüchtet und überzeugt durch Intelligenz, Energie und seine besondere Eleganz. Durch ihr besonderes Aussehen sind Pudel ebenfalls regelmäßige Gewinner bei Wettbewerben auf der ganzen Welt.
Beschwingt fährst du in den Stall und holst dein Pferd voller Euphorie von der Weide. Doch schon beim Führen zum Putzplatz stellst du fest, dass etwas nicht stimmt. Das gewohnte Geräusch der Hufe auf dem Boden hört sich irgendwie anders an. An der Longe wird klar: Dein Pferd lahmt!
Vor allem in der kalten und nassen Jahreszeit kann es auch beim Hund zu einer schmerzhaften Entzündung der Blase (=Zystitis) sowie der gesamten unteren Harnwege kommen. Die Ursachen und Anzeichen ähneln der Blasenentzündung des Menschen. Setzt dein Hund häufiger als sonst Urin ab und hat Schmerzen dabei oder hat er sogar versehentlich ins Haus gemacht, obwohl er eigentlich schon lange stubenrein ist? Dann kann es sein, dass dein Hund an einer Blasenentzündung leidet, die von einem Tierarzt behandelt werden sollte.
Keine schöne Vorstellung: Plötzlich liegt dein Hund am Morgen in einem nassen Körbchen. Es riecht nach Urin und er schaut dich verschämt an. Seine Nase funktioniert noch gut und er fühlt sich sichtlich unwohl in seiner Haut.
Mit dem Alter machen sich Spuren im Körper bemerkbar, auch bei unseren Pferden. Gute Pflege, adäquate Versorgung und angepasstes Training sind beste Voraussetzungen für ein langes, gesundes Pferdeleben. Dabei ist es immer wichtig, aufmerksam zu bleiben, um kleine Veränderungen rasch wahrzunehmen und zu handeln.
Jede/r Hundebesitzer:in ist sehr erschrocken, wenn der bisher fitte Hund scheinbar aus dem Nichts zu lahmen beginnt. Es kann jeden treffen, die Sportlichen ebenso wie die Gemütlichen. Wichtig ist dann, genauer hinzuschauen: Oft sind es zum Glück harmlose Ursachen, die schnell behandelt werden können.
Manchmal kommt ganz überraschend ein heftiger Hustenfanfall und erschreckt uns ebenso wie unseren Hund. Ob mit einem trockenen „Bellen“, einem verschleimten Würgen oder einem Keuchgeräusch – Husten kann sich ganz verschieden zeigen. Dann ist Ursachenforschung angesagt, damit wir unserem Hund schnell helfen können.