Vorsorge ist besser als Nachsorge: Ganz in diesem Sinne gibt es für ein ganzes, gesundes Hundeleben altersentsprechende, tierärztliche Vorsorgepläne - von Geburt an bis hin ins Seniorenalter.
Im Alter von 2 Wochen sollte ein Welpe das erste Mal zur Tierarztgewöhnung in die Praxis kommen, damit er von klein auf bei tierärztlichen Untersuchungen möglichst entspannt ist. An diesem Termin wird außerdem die erste Wurmkur gegeben und es findet eine Fütterungsberatung für das erste Futter im Alter von in etwa vier Wochen statt.
Mit 8 Wochen wird dein Welpe das erste Mal geimpft. Außerdem steht die erste Parasitenprophylaxe gegen Zecken, Flöhe, Haarlinge und Milben an sowie eine weitere Wurmkur. Jetzt kann dein Hund gechippt werden, so dass er lebenslang sicher gekennzeichnet ist und besser wiedergefunden werden kann. Außerdem stellt deine Tierarztpraxis den EU-Heimtierausweis aus. Eine altersentsprechende Fütterungsberatung gehört ebenfalls dazu.
Im Alter von 12 Wochen findet die zweite Impfung mit vorherigem Gesundheits-Check statt.
Mit 16 Wochen wird das dritte Mal nach einem Gesundheits-Check geimpft. Deine Tierarztpraxis wird dich zu den Möglichkeiten für die regelmäßige Parasitenprophylaxe und Entwurmung beraten.
Im Alter von 6 Monaten ist dein Hund schon ein Junior. Es steht ein Gesundheits-Check mit einer Beratung zur regelmäßigen Zahnpflege sowie der Parasitenprophylaxe und Entwurmung an.
Mit 9 Monaten findet ein weiterer Gesundheits-Check statt. Die Parasitenprophylaxe und Entwurmung gehören immer dazu.
Ist dein Hund 12 Monate alt, steht ebenfalls ein Gesundheits-Check mit Parasitenprophylaxe und Entwurmung an. Je nach Rasse und Größe sind Hunde zwischen acht Monaten und zwei Jahren ausgewachsen. Jetzt kann über eine Kastration nachgedacht werden. Deine Tierarztpraxis wird dich zum Thema Kastration und der Fütterung deines erwachsenen Hundes beraten.
Im Alter von 15 Monaten wird mit einer vierten Impfung die Grundimmunisierung deines Hundes abgeschlossen. Ein vorheriger Gesundheits-Check sowie die regelmäßige Parasitenprophylaxe und Entwurmung gehören auch dazu.
Mit etwa 2 Jahren ist dein Hund erwachsen. Du solltest nun halbjährlich einen Vorsorgetermin mit deiner Tierarztpraxis vereinbaren. Die Gesundheitsvorsorge beim erwachsenen Hund besteht aus:
Ab einem Alter von 6 Jahren bei großen Rassen, 7 Jahren bei mittelgroßen Rassen und 9 Jahren bei kleinen Rassen gilt dein Hund als Senior und sollte weiterhin halbjährlich zur tierärztlichen Gesundheitsvorsorge vorgestellt werden. Diese besteht dann aus:
Mit der zusätzlichen Blut- und Urinuntersuchung können im Alter gehäuft auftretende Erkrankungen der Nieren, Schilddrüse oder Leber sowie Diabetes mellitus (=Zuckerkrankheit) frühzeitig entdeckt und behandelt werden.
Über petsXL kann dir deine Tierarztpraxis einen Impfplan schicken. So bekommst du automatisch Benachrichtigungen, wenn du wieder einen Termin vereinbaren solltest. Im petsXL Gesundheitspass werden alle Gewichtsdaten und Medizinische Daten wie Allergien, Vorerkrankungen, Medikamente oder Operationen deines Hundes übersichtlich angezeigt. In der petsXL Behandlungsakte findest du sämtliche Laborbefunde, Untersuchungsergebnisse und Röntgenbilder. So hast du über petsXL jederzeit die volle Übersicht über den Gesundheitsstatus deines Hundes.
Urlaub mit dem Hund? Da stellt sich für die meisten Tierfreund:innen keine Frage. Urlaub mit einer Katze kann hingegen durchaus ein größeres Wagnis werden. Katzen sind eigenwillige Freigeister. Vor allem die Freigänger bewegen sich selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung. Wird diese verändert, kann das die Katze sehr irritieren. Dennoch gibt es auch gute Gründe, die Katze nicht zu lange allein zu Hause zu lassen. Etwa, wenn es keine weitere Bezugsperson gibt, die sie ausreichend gut versorgen kann und wenn du vielleicht für eine längere Zeit verreisen willst.
Bluthochdruck, medizinisch als Hypertonie oder auch Hypertension bezeichnet, ist bei unseren Hauskatzen in den meisten Fällen keine eigenständige Erkrankung, sondern häufig die Folge anderer allgemeiner Erkrankungen. Insbesondere bei älteren Katzen kommt es häufig zu einer krankhaften Erhöhung des Blutdrucks, der schwerwiegende Folgen haben kann.
Wahrscheinlich erschrickst du erst einmal, wenn deine Katze plötzlich humpelt. Es kann verschiedenste Ursachen geben. Beobachte deine Katze jetzt aufmerksam.
Ein Umzug bringt meist nicht nur Kisten, Kartons und neue Schlüssel mit sich, sondern auch eine Menge Veränderungen – für dich und ganz besonders für deinen Hund. Denn Hunde sind Gewohnheitstiere, die stark auf ihre vertraute Umgebung und Routinen angewiesen sind. Ein Ortswechsel kann daher Stress auslösen oder sogar zu Verhaltensänderungen führen. Damit dein Vierbeiner den Übergang möglichst sanft erlebt, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. In diesem Artikel zeigen wir dir, worauf du beim Umzug mit Hund achten solltest – von der Planung über den eigentlichen Umzugstag bis hin zur Eingewöhnung im neuen Zuhause.
Viele Pferdebesitzer:innen würden ihr Pferd am liebsten immer nah bei sich haben. Gemütlich auf der Terrasse sitzend über die kleine Koppel zu schauen oder das Pferd im Paddock zu beobachten, das wäre doch schön.
Wenn ein Kätzchen das Licht der Welt erblickt, ist er noch vollkommen auf Hilfe und Fürsorge angewiesen. Kitten kommen blind und taub zur Welt – ganz auf den Tastsinn und die Wärme der Mutterkatze angewiesen. Kein Wunder also, dass viele Katzenhalter:innen sich fragen: Wann öffnet mein Kitten zum ersten Mal die Augen? Und worauf sollte ich in dieser sensiblen Entwicklungsphase besonders achten? In diesem Artikel erfährst du alles rund um das Öffnen der Augen bei neugeborenen Katzen, den typischen Zeitrahmen, mögliche Auffälligkeiten und wie du dein Kitten in dieser wichtigen Phase optimal begleiten kannst.
Da sich die Harnröhre beim Kater zur Penisspitze hin sehr stark verengt, kann es sehr leicht zu einer Blockade der Harnröhre, einer sogenannten Urethraobstruktion, kommen. Die betroffenen Tiere können plötzlich keinen Urin mehr absetzen und es entsteht ein schmerzhafter und lebensgefährlicher Harnstau in der Blase. Es handelt sich immer um einen absoluten Notfall, der unverzüglich tierärztlich behandelt werden muss. Betroffen sind vorrangig im Haus gehaltene Katzen, Freigänger erkranken deutlich seltener.
Es kann so viel Freude machen, stundenlang an unserem Pferd herum zu putzen. Den Schweif pflegen, die Hufe einölen und, und, und … so ein Schönheitstag gefällt auch vielen Vierbeinern. Natürlich ist die Produktpalette, die du an deinem Pferd ausprobieren kannst, recht groß. Es gibt ganze Beautyserien für die Tiere, man kann tatsächlich viel Geld im Pferdesportgeschäft lassen. Doch es geht auch günstiger. Einfachste Artikel aus der Drogerie können wunderbar umfunktioniert werden zu Pferde-Pflege-Produkten. Ähnlich steht es um Utensilien für die Bodenarbeit, das Scheutraining oder einfach nur zum Spielen fürs Pferd.
Die Britisch Kurzhaar ist eine der beliebtesten Katzenrassen Europas. Mit ihrem kräftigen Körperbau, dem dichten Fell und dem ruhigen Wesen bringt die Britisch Kurzhaar eine besondere Ausstrahlung mit sich. Sie gilt als ausgeglichen, unkompliziert, zurückhaltend und selbstbewusst: eine ideale Katze für Menschen mit einem eher entspannten Lebensstil.
Du liebst Sport – und du liebst deinen Hund. Warum also nicht das eine mit dem anderen verbinden? Sogar, wenn du den Wettbewerb oder immer neue Herausforderungen suchst oder den Sport extremer betreiben möchtest, kann das mit deinem Partner Hund möglich sein.
Es ist natürlich, dass dein Pferd gelegentlich mit dem Kopf schlägt, um Insekten abzuwehren oder weil es aufgeregt oder angespannt ist. Unwillkürliches, andauerndes Hoch- und Herunterschlagen des Kopfes ohne ersichtliche Ursache ist jedoch nicht mehr natürlich. Es ist charakteristisch für das Headshaking Syndrom. Im Gegensatz zum Koppen oder Weben stellt das Headshaking Syndrom meistens keine Verhaltensstörung, sondern eine neurologische Erkrankung dar, die unbedingt tierärztlich abgeklärt werden sollte.
Namensgeber dieser weit verbreiteten Virusinfektion ist der ungarische Veterinärpathologe Aladar Aujeszky, der die Erkrankung 1902 zum ersten Mal beschrieben hat. Sie wird durch das Herpesvirus des Schweins hervorgerufen und kann Hunde und Katzen, aber auch Rinder, Schafe und Ziegen betreffen und verläuft fast ausschließlich tödlich. Auf den Menschen kann die auch als Pseudowut bezeichnete Erkrankung nicht übertragen werden. Die Pseudowut gehört nach aktueller Rechtsprechung zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen und wird staatlich bekämpft.