Gehörst du auch zu denen, die davon träumen „Beo“ das Sprechen beizubringen? Vögel zu erziehen und zu dressieren erfordert Ausdauer und Empathie für den gefiederten Freund. Nichts ist unmöglich, allerdings gibt es Gattungen mit mehr Sprachtalent und andere, die lieber im kleinen Schwarm ihr Eigenleben führen und sich nicht so sehr für das „Gespräch“ mit den Menschen interessieren.
Bevor du Akrobatik oder auch nur Freiflüge mit deinem Vogel trainierst, ist es wichtig, dass dein gefiederter Freund handzahm ist. Keine Sorge, du kannst selbst dann erfolgreich sein, wenn du eine Gruppe von Wellensittichen hälst – was übrigens für die Tiere sehr angenehm ist. Manchmal lernen die Vögel in der Gruppe sogar schneller. Es gibt immer einen mutigen Kandidaten, der sich hervortraut, wenn du auf der ausgestreckten Hand etwas Futter anbietest. Am besten sprichst du das Tier mit seinem Namen an, sobald es sich zu dir hinbewegt. Das Futterritual ist der Schlüssel für deinen späteren Erfolg. Wenn der Vogel erst einmal weiß, dass er dir vertrauen kann und dafür belohnt wird, kommt er wieder. Du bist dann seine Nahrungsquelle – und mit der Zeit hoffentlich seine Unterhaltungs- und Ablenkungsquelle.
Es gibt eine Menge interessanter Spiele für Vögel. Papageien müssen in der Wildbahn viel dafür tun, um zu überleben. Bei uns haben sie zwar ein entspanntes, meist langes Leben auf dem Thron, aber die längste Zeit des Tages steht Langeweile auf dem Programm. Dein Liebling wird deshalb sicher dankbar für Zuwendung und kleine Lernaufträge sein. Es gibt darüber hinaus in Zoofachgeschäften auch wunderbare Spielprodukte, die unter anderem dafür sorgen, dass sich dein Liebling den Schnabel wetzen kann und so auch noch Körperpflege betreibt.
Es sind übrigens nicht nur die Papageien, die sich gern für „ihren“ Menschen und für eine Herausforderung engagieren: Wenn du dir ein Pärchen oder eine kleine Gruppe von Vögeln zugelegt hast, hast du bestimmt vorher gut darüber nachgedacht, was deine Intention hinter der Aufnahme von den Tieren in deinem Zuhause ist. Sei ruhig kreativ. Nymphensittiche etwa mögen es, Dinge zu schieben und ein bisschen Krach zu machen. Und der tägliche Freiflug gefällt nicht nur den Wellensittichen. Es gibt also viele Möglichkeiten, einem Vogel Spaß zu bereiten, ihn dabei gleichzeitig zu zähmen und auch zu dressieren.
Ähnlich ist es mit dem Sprechen. Es gibt richtiggehende Sprachtalente unter den Vögeln. Graupapageien gelten als besonders talentiert, weil sie nicht nur Laute und Worte erfassen und wiederholen können, sie sind sogar fähig, auch die Stimmlage nachzuahmen, in der sie etwas hören. Hier kann es zu so manchem Spaß in der Familie kommen, wenn nicht die Kinder nach Mama gerufen haben, sondern der Vogel.
Am besten bietest du dem Vogel während seiner täglichen Ruhephasen – mittags oder am späten Nachmittag – „Beschallung“ an, weil er dann Geräusche besonders gut wahrnimmt. Am schnellsten können die meisten Vögel Vokale nachsprechen. Sprich langsam und deutlich. Die Worte, die dein Vogel erlernen soll, sollten einfach für ihn sein. Am besten nutzt du seinen Namen als erstes Wort: „Koko“ oder „Hansi“ kann dein Vogel bestimmt bald nachsprechen. Das Lernen weiterer Vokabeln kannst du unterstützen, indem du deinem Vogel ein Wort, einen Song oder etwas anderes in Dauerschleife vorspielst. Das Wichtigste ist und bleibt, dass du Geduld mit den gefiederten Schülern hast, dann wird sich auch rasch der erste Erfolg einstellen.
Rotaviren sind die häufigsten Erreger von Durchfall-Erkrankungen bei Fohlen. Sie sind unter Pferden weit verbreitet und hoch ansteckend. Symptome verursachen sie jedoch nur bei jungen Fohlen.
Was für ein wunderbares Gefühl. Endlich ein eigenes Pferd! Alles hat gepasst, vom Probereiten über die Ankaufsuntersuchung bis hin zur Kaufabwicklung. Dein Pferd kann in seine neue Box ziehen. Für Neulinge unter den Pferdebesitzern ist dies eine sehr spannende Zeit, die sicher auch einige Fragen aufwirft zu Haltungsbedingungen, Gesunderhaltung, Training und vielem mehr. Allem voran sollte zum Einzug des neuen Pferdes eine Grundausrüstung für das Tier angeschafft sein, mit der gearbeitet und geritten werden kann. Schnell wirst du feststellen, dass neben Sattel und Trense noch einiges mehr benötigt wird.
Die als Morbus Cushing bezeichnete Erkrankung der Nebennieren wurde 1910 erstmals vom Namensgeber Harvey Williams Cushing beim Menschen beschrieben. Es kommt dabei zu einer vermehrten Stimulation der Nebennierenrinde, was eine übermäßige Cortisol-Produktion (=Hyperadrenokortizismus) zur Folge hat. Die dadurch entstehenden Krankheitsanzeichen werden als Cushing-Syndrom bezeichnet. Im Gegensatz zu dem Morbus Addison (=Nebennierenrindeninsuffizienz) ist Morbus Cushing nicht lebensbedrohlich. Betroffen sind meist ältere, kleine Hunde und die Rassen Boxer, Pudel und Dackel.
Können die Nieren des Hundes ihre lebenswichtigen Aufgaben nur noch eingeschränkt wahrnehmen, spricht man von einer Niereninsuffizienz. Die Erkrankung wird häufig nicht sofort erkannt, da sie sich gerade zu Beginn nur mit sehr unspezifischen Symptomen äußert. Betroffen sind vor allem Hunde ab einem Alter von fünf Jahren, wobei bestimmte Rassen eine erbliche Veranlagung für Nierenerkrankungen aufweisen.
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine hochansteckende, bakterielle Infektion des Fortpflanzungsapparats der Stute, die vor allem durch den Deckakt übertragen wird. Der Hengst ist dabei nur Träger des Erregers, er zeigt keine klinischen Symptome. Die Erkrankung, die im Englischen unter Contagious Equine Metritis (=CEM) bekannt ist, wurde 1977 erstmals genauer beschrieben und gehört in Deutschland zu den meldepflichtigen Krankheiten.
EOTRH, oder genauer Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis, gilt als eine derzeit nicht heilbare, entzündliche Veränderung der Schneide- und Eckzähne des Pferdes. Die Erkrankung ist erst seit ungefähr 10 Jahren bekannt, betrifft jedoch inzwischen immer mehr ältere Pferde. In vielen Fällen wird die Erkrankung erst spät erkannt, da sie zu Beginn nicht sichtbar unterhalb des Zahnfleisches verläuft.
Vieles geht leichter im Team – das gilt für Mensch und Tier. Es gibt Hunde, die Menschen dabei unterstützen mit Einschränkungen zu leben. Diese Hunde sind nicht nur besondere Tiere, sondern sie sind auch besonders geschult.
Katzen zählen zu den beliebtesten Haustieren und in etwa 14,7 Millionen von ihnen leben allein in deutschen Haushalten und insgesamt ca. 46 Millionen in ganz Europa. Nur etwa die Hälfte von ihnen ist geimpft und kastriert und somit gut geschützt vor Krankheiten und ungewollter Fortpflanzung. Viele Tausende von ihnen streunen als ausgesetzte, weggelaufene oder verwilderte Katzen durch die Länder.
Die Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD) oder Hämorrhagische Krankheit der Kaninchen ist die zurzeit gefährlichste Kaninchenkrankheit. Sie wird durch ein Virus hervorgerufen und verursacht Blutgerinnungsstörungen (hämorrhagisch = blutend, Blutungen auslösend), ist hochansteckend und kommt weltweit bei Zucht- und Wildkaninchen vor. Die Infektionskrankheit wurde 1984 erstmals in China beschrieben, weshalb sie auch als Chinaseuche bezeichnet wird. Besonders gefährdet sind Jungtiere und nicht geimpfte erwachsene Tiere.
Vielen Hundebesitzern wird diese umgangssprachlich auch als Vorhautentzündung bezeichnete Erkrankung bekannt sein. Besonders bei jungen, unkastrierten Rüden ist der immer wiederkehrende, gelblich-grüne, tropfende Ausfluss sehr häufig zu beobachten.
Er ist quirlig, interessiert und unterhaltsam, mit einem Hamster wirst du eine Menge Spaß erleben. Wenn du dich auf ihn einlassen und seine Eigenheiten akzeptierst, könnt ihr ein richtig gutes Team werden. Mit genügend Aufmerksamkeit für den kleinen Liebling dürfte also einem langen, fröhlichen Hamsterleben nichts im Wege stehen.
In deinem Stall hat ein Pferd Fieber und Nasenausfluss. Eigentlich noch kein Grund zur Sorge, es kann sich ja um eine harmlose Erkältung handeln. Doch ein paar Tage später haben drei weitere Pferde aus der Stallgasse exakt die gleichen Symptome. Auffällig ist, dass alle betroffenen Pferde stark geschwollene Lymphknoten am Kopf aufweisen. Spätestens jetzt werden zumindest die herbeigerufenen Tierärzte hellhörig, denn diese Atemwegserkrankung ist offensichtlich sehr ansteckend. Tupferproben werden ins Labor geschickt und schnell bestätigt sich auch der Verdacht. Es handelt sich um Druse, eine hochansteckende, bakterielle Infektion der oberen Atemwege des Pferdes. Auch wenn die Erkrankung nicht anzeige- oder meldepflichtig ist, sollten Stallbesitzer und Pferdehalter nun überlegt handeln, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.