Viele Menschen finden Vögel faszinierend. Und manche gefiederten Freunde können nicht nur sehr lange mit „ihrem“ Menschen leben, sondern haben auch einen engen Bezug zu ihm. Doch was braucht man eigentlich, damit beim Einzug der gefiederten Mitbewohner alles perfekt vorbereitet ist?
Am wichtigsten ist natürlich das Vogelheim, die Zimmervoliere, in der sich fast alles abspielt. Das ist der Platz, den du für deine gefiederten Mitbewohner bestmöglich einrichten solltest. Die konkrete Größe, Farbe und die Form können variieren und sind nach deinem Geschmack und Vogelart zu definieren. Und das gehört in ein gutes Zuhause für die Vögel:
Die Inneneinrichtung der Voliere kannst du mit den verschiedenen Sitzstangen auf unterschiedlichen Ebenen, einem Badeplatz und Spielzeug schön gestalten. Weniger ist dabei oft mehr: Biete also lieber nur einige Spielzeuge an, die du dafür ab und an austauschst.
Neben der eingerichteten Voliere benötigst du noch eine Transportbox für unterwegs.
Du solltest wenigstens zwei Tiere derselben Art halten, denn ein Vogel allein ist schlichtweg einsam und entspricht damit keiner art- und tierschutzgerechten Haltung. Die Größe des Zuhauses sollte so sein, dass dort auch ein kleiner Flug stattfinden kann, ohne dass der Vogel dabei mit den Flügeln irgendwo anstößt.
Das Vogelheim ist auch ein Rückzugsort, es soll Schutz bieten, sodass die Bewohner sich entspannen können, wenn sie möchten.
Das A und O für dich als Halter ist es, die Umgebung frei von Gefahrenquellen zu halten und vogelgerecht herzurichten. Vögel behalten gern den Überblick, entsprechend sollte die Voliere platziert sein. Außerdem sollte der Platz einen gewissen Schutz bieten, trotzdem offen sein, genug Licht und Luft bieten. Es empfiehlt sich die Voliere hoch genug zu platzieren, damit der Vogel dir auf Augenhöhe begegnen kann und sich nicht von oben bedrängt fühlt.
Störquellen wie Fernseher oder Radioboxen sollten nicht im unmittelbaren Umfeld stehen. Vögel nehmen Töne und Bilder wesentlich intensiver wahr als wir Menschen. Wechselnde Lichtquellen, Flimmern und laute Geräusche sind purer Stress für das Tier. Tageslicht sorgt für einen gesunden Hormon- und Vitalhaushalt. In der dunkleren Jahreszeit kann es sich sogar empfehlen, eine spezielle UV-Lampe anzubringen. Im Sommer gilt für Vögel dasselbe wie für andere Haustiere auch: Ein schattiges Plätzchen, ausreichend Erfrischung und auch ein frisches Lüftchen dürfen nicht fehlen. Doch Vorsicht vor Zugluft! Ein Vogelplatz am offenen Fenster ist definitiv nicht das Richtige.
Platziere das Vogelzuhause so, dass es auch bei Freiflügen einen guten Landeplatz bieten kann und keine Gegenstände auf das Tier oder sein Zuhause fallen können.
Entzündungen der Hoden und Nebenhoden, die meist gemeinsam auftreten und medizinisch als Orchitis und Epididymitis bezeichnet werden, sind zwar selten, können jedoch zu verminderter bis hin zu fehlender Fruchtbarkeit des Hengstes führen.
Die Leptospirose ist eine weltweit verbreitete, ansteckende Infektionskrankheit des Hundes die auch auf den Menschen übertragbar ist, weswegen man auch von einer Zoonose spricht. Diese durch Bakterien hervorgerufen Erkrankung wurde 1852 zuallererst beim Hund entdeckt. Fast ein halbes Jahrhundert später wurde sie auf einer Hundeausstellung in Stuttgart beobachtet, weshalb sie anfänglich auch den Namen Stuttgarter Hundeseuche trug. In Deutschland gehört die Leptospirose zu den meldepflichtigen Tierkrankheiten.
Sowohl Hunde als auch Katzen können auf bestimmte Futtermittelbestandteile allergisch reagieren. Dabei kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Inhaltsstoffe des Futters. Allein ein bis fünf Prozent aller und zehn Prozent der allergischen Hauterkrankungen des Hundes sind auf Futtermittelallergien zurück zu führen. Betroffen sind Tiere jeder Rasse und jeden Alters. Wie beim Menschen wird auch bei Hunden und Katzen eine Zunahme von Allergien beobachtet.
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine meist angeborene Gefäßmissbildung der Leber, die erstmals 1949 beschrieben wurde. Der „Shunt“ ist ein Verbindungsgefäß, welches das aus dem Körperkreislauf kommende Blut an der Leber vorbei, direkt in die Hauptvene und damit ungefiltert zum Herzen leitet. Durch die fehlende Entgiftungsleistung der Leber kommt es dadurch zu einer schleichenden inneren Vergiftung des Tieres.
Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine sehr gefährliche, bakterielle Infektion, die vorrangig junge Kaninchen, Hamster, Ratten oder Mäuse betrifft. Sie ist häufig durch einen perakuten Verlauf gekennzeichnet, der in den meisten Fällen mit dem Tod des Tieres endet. Auch andere Säugetiere können sich mit dieser Krankheit infizieren.
Vögel wie Wellensittiche, Beos oder Papageien können nicht nur sprechen lernen, sie sind auch fähig, kleine Aufgaben zu lösen. Mit ausreichend Geduld und ein paar Kniffen zur Dressur können Mensch und Vogel gemeinsam sehr viel Spaß haben. Und das Ergebnis kann sich oft auch sehen lassen!
Ist die Katze rollig, kann das für die Menschen, bei denen sie lebt, schon mal anstrengend werden, denn die Samtpfote wird sich schlagartig völlig verändert zeigen. Der gelebte Instinkt zur Paarungsbereitschaft macht ihr selbst aber auch zu schaffen.
Bei der Szintigrafie können mithilfe von schwach radioaktiv markierten Substanzen krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar gemacht werden. Das dabei erzeugte Bild heißt Szintigramm.
Sowohl beim Kaninchen als auch beim Meerschweinchen gehören Zahnerkrankungen zu den häufigsten Vorstellungsgründen in der Tierarztpraxis. Da ihre Zähne lebenslang nachwachsen, in ihrer heutigen Haltung jedoch nicht ausreichend abgenutzt werden, kommt es häufig zu krankhaften Veränderungen an den Zähnen.
Unter einer Synkope wird ein Ohnmachtsanfall oder Kreislaufkollaps verstanden, der ohne vorherige Anzeichen plötzlich auftritt und zu einem vorübergehendem Bewusstseinsverlust beim Tier führt. Der Hund bricht urplötzlich zusammen und zeigt keine Reaktion mehr. Nach kurzer Zeit kommt er wieder zu sich und verhält sich wie vor der Synkope.
Unter einem Trachealkollaps versteht man eine Erkrankung des Hundes, bei der es zu einem Kollaps (=Zusammenfallen) der Trachea (=Luftröhre) kommt. Betroffen sind vor allem kleinwüchsige Hunderassen wie etwa Yorkshire Terrier, Zwergspitz, Pudel und Pekinese. Die Krankheit zeigt sich oft schon in den ersten Lebensmonaten mit zum Teil schwerwiegenden Atemproblemen.
Die Sehnen gehören zum Halteapparat und sind die Bindeglieder zwischen der Muskulatur und dem Skelett. Sie bestehen aus starkem, flexiblem Gewebe, übertragen die Energie aus der Muskulatur auf die Knochen und ermöglichen so die gezielte Bewegung. Durch den speziellen Aufbau aus nebeneinander verlaufenden Bindegewebsfasern, die in Bündeln zusammengefasst sind, wird eine enorme Reißfestigkeit und zugleich Elastizität erreicht. Gerade die Beugesehnen der Vorderbeine sind beim Pferd extremen Belastungen ausgesetzt, da mehr als die Hälfte des Körpergewichts von der Vorhand getragen werden muss. Sehnenschäden gehören besonders bei Sportpferden zu den häufigsten Lahmheitsursachen. Die betroffenen Strukturen am Vorderbein sind in den meisten Fällen die oberflächliche Beugesehne, die tiefe Beugesehne, das Unterstützungsband und der Fesselträger (siehe Grafik). Da im Sehnengewebe nur sehr wenig Nerven und Blutgefäße verlaufen, erfolgt die Heilung nur sehr langsam.