Eine Familie mit zwei oder mehr Kindern macht turbulente Zeiten durch bis die lieben Kleinen größer sind. Wenn dann auch noch Hunde, Katzen oder Kaninchen mit von der Partie sind, kann das Familienmanagement schon mal anspruchsvoll werden.
Kinder fordern Aufmerksamkeit und im Grunde rund um die Uhr Präsenz. Und wie ist es mit Haustieren? Hunde sind treue Gefährten und Beschützer. Katzen können kuschelig, aber auch eigenwillig sein. Beide haben viele Fans. Kaninchen, Vögel oder andere Heimtiere sind unterhaltsam und putzig. Sie brauchen uns aber wie jedes größere Haustier als Versorger:in
Wenn nun Kinder und Haustiere zusammenkommen, kann das doppelte Freude geben, denn sie können einander eine ganz besondere Bereicherung sein. Einige grundsätzliche Gedanken solltet ihr euch jedoch vorab gemacht haben.
Zuerst einmal stellen sich die Fragen: Wer war zuerst da und über welche Art Haustier sprechen wir? Ein Hund, der euch schon viele Jahre begleitet, ist vielleicht irritiert, wenn plötzlich ein Menschenbaby einzieht. Genauso kann es der Katze gehen. An eine neue Familiensituation müssen sich Tiere erst einmal gewöhnen.
Einem kleinen Kind, das unbedingt ein Haustier haben möchte, könnt ihr seinen Wunsch nur dann erfüllen, wenn ihr als Eltern die volle Verantwortung für das Tier übernehmen wollt und könnt. Fragt euch also, ob ihr neben den Herausforderungen, die die Familiensituation mit sich bringt, noch ein Haustier versorgen möchtet. Stellt euch auch folgende Fragen: Ist unser Kind alt genug, um Kontakt mit dem Haustier haben zu können? Sind die finanziellen Mittel vorhanden? Welches Haustier soll es überhaupt werden?
Überlegt euch gut, wie viel Zeit ihr alle investieren könnt. Wie alt ist euer Kind? Je älter das Kind, desto mehr Aufgaben kann es in der Versorgung übernehmen und eigenständigen Kontakt mit dem Tier haben. Ihr als Eltern solltet immer wissen, was ihr eurem Kind und Tier gemeinsam zumuten könnt. Ein Achtjähriger kann zwar beispielsweise eurem Kaninchen nach Anweisung Futter geben, sollte aber keinesfalls die Versorgung des Kaninchens und die Reinigung des Stalls allein übernehmen müssen.
Außerdem solltet ihr euch vor der Anschaffung fragen, welches Haustier in eure Familie passt. Falls ihr gern Reptilien oder Exoten halten möchtet, dann denkt gut darüber nach, welche Regeln für den Kontakt zwischen Tier und Kind aufgestellt werden müssen. Sicherheit ist hier großgeschrieben, wobei die Sicherheit für das Kind an erster Stelle steht. Aber auch das Tier braucht seine Sicherheit, denn allzu quirlige oder noch etwas unbeholfene Kinder können Tiere ziemlich unter Stress setzen.
Manche Kinder beruhigt es sehr, bunte Fische in einem Aquarium zu beobachten. Sie haben Freude daran, in die Unterwasserwelt einzutauchen. Andere möchten lieber einem Vogel oder Kaninchen "Kunststücke" beibringen. Ist euer Kind bereit für so etwas?
Katzen zeigen ihren Besitzer:innen, wenn es zu viel wird und ziehen sich zurück. Euer Kind kann hierbei lernen, natürliche Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Ein Hund fordert viel Versorgung, kann aber auch ein wunderbarer „Zuhörer“ sein.
Grundsätzlich können Kinder vieles lernen, wenn sie mit einem Haustier zusammenleben: Verantwortung, Disziplin und Rücksichtnahme gehören dazu. Und sie erleben Verbundenheit, Geborgenheit und Vertrauen. Zahlreiche Studien belegen, dass die Entwicklung von Kindern positiv beeinflusst wird, wenn sie gemeinsam mit Haustieren aufwachsen.
Seid also offen für eine Kinder-Haustier-Freundschaft, aber seid euch immer auch bewusst um euren Stellenwert als Familienmanager. Die Verantwortung wird stets bei euch liegen.
Immer wieder finden Menschen verletzte, vermeintlich kranke oder verwaiste Wildtiere im Garten, in der Stadt oder der Natur auf. Dies ist insbesondere in den Frühjahrs- und Sommer-Monaten der Fall. Doch ist das Tier tatsächlich hilfebedürftig? Auch Verkehrsunfälle mit Wildtieren kommen im ländlichen Raum immer wieder vor. Aber wie verhalte ich mich richtig? Hier findest du die wichtigsten Informationen dazu.
Von dieser wenig bekannten, neurologischen Erkrankung des Rückenmarks und der Wirbelsäule sind vor allem ältere, große Hunde ab einem Gewicht von 20 kg betroffen. Die Krankheit entwickelt sich sehr langsam, ist für den Hund jedoch sehr schmerzhaft und verursacht fortschreitende Lähmungserscheinungen im Bereich der Hinterhand.
Irgendwann kommt der Moment, in dem wir uns für immer von unserem geliebten Hund trennen müssen. Alter, Krankheit oder ein Unfall beenden, was viele Jahre ein wunderbares gemeinsames Leben war. Den Begleiter dann würdevoll zu verabschieden, ist den meisten Hundehalter:innen sehr wichtig.
Der Labrador Retriever gehört zu den beliebtesten Hunderassen. Er gilt als freundlich, lernfreudig und aktiv – Eigenschaften, die ihn zu einem geschätzten Familienhund machen. Doch neben seiner positiven Art bringt der Labrador auch besondere Anforderungen mit, die du kennen solltest, bevor du dich für einen solchen Hund entscheidest.
Die atopische Dermatitis, auch Atopie genannt, ist eine allergische Hautentzündung, die starken Juckreiz verursacht – ähnlich der Neurodermitis beim Menschen. Auslöser sind Umweltallergene, auf die genetisch veranlagte Tiere mit einem überschießenden Immunsystem reagieren.
Diese bei der Katze relativ häufig vorkommenden Geschwulste gehören nicht zu den Krebsgeschwüren, wie oft irrtümlich angenommen. Es handelt sich um gutartige, gestielte Schleimhautausstülpungen, die häufig auch entzündlich verändert sind. Betroffen sind vor allem junge Katzen im Alter von bis zu zwei Jahren.
Wenn ein Kätzchen das Licht der Welt erblickt, ist er noch vollkommen auf Hilfe und Fürsorge angewiesen. Kitten kommen blind und taub zur Welt – ganz auf den Tastsinn und die Wärme der Mutterkatze angewiesen. Kein Wunder also, dass viele Katzenhalter:innen sich fragen: Wann öffnet mein Kitten zum ersten Mal die Augen? Und worauf sollte ich in dieser sensiblen Entwicklungsphase besonders achten? In diesem Artikel erfährst du alles rund um das Öffnen der Augen bei neugeborenen Katzen, den typischen Zeitrahmen, mögliche Auffälligkeiten und wie du dein Kitten in dieser wichtigen Phase optimal begleiten kannst.
Ein Welpe, der neu in dein Zuhause kommt, ist meist neugierig, verspielt und voller Energie. Das Fressen ist dabei ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Doch manchmal verweigern Welpen plötzlich die Nahrung, was dich verständlicherweise beunruhigen kann. Es ist wichtig, die Gründe für das Nicht-Fressen zu verstehen und zu wissen, wie du deinem jungen Hund in dieser Phase helfen kannst.
Katzen haben ein sehr sensibles Verdauungssystem. Schon kleine Veränderungen in der Umgebung, der Ernährung oder im Tagesablauf können sich auf ihre Verdauung auswirken. Wenn deine Katze plötzlich Durchfall bekommt, kann das viele verschiedene Gründe haben. In diesem Artikel erfährst du, woran es liegen kann, wie du richtig reagierst und wann du deine Tierarztpraxis aufsuchen solltest.
Ein Umzug bringt meist nicht nur Kisten, Kartons und neue Schlüssel mit sich, sondern auch eine Menge Veränderungen – für dich und ganz besonders für deinen Hund. Denn Hunde sind Gewohnheitstiere, die stark auf ihre vertraute Umgebung und Routinen angewiesen sind. Ein Ortswechsel kann daher Stress auslösen oder sogar zu Verhaltensänderungen führen. Damit dein Vierbeiner den Übergang möglichst sanft erlebt, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. In diesem Artikel zeigen wir dir, worauf du beim Umzug mit Hund achten solltest – von der Planung über den eigentlichen Umzugstag bis hin zur Eingewöhnung im neuen Zuhause.
Viele Pferdebesitzer:innen würden ihr Pferd am liebsten immer nah bei sich haben. Gemütlich auf der Terrasse sitzend über die kleine Koppel zu schauen oder das Pferd im Paddock zu beobachten, das wäre doch schön.
Urlaub mit dem Hund? Da stellt sich für die meisten Tierfreund:innen keine Frage. Urlaub mit einer Katze kann hingegen durchaus ein größeres Wagnis werden. Katzen sind eigenwillige Freigeister. Vor allem die Freigänger bewegen sich selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung. Wird diese verändert, kann das die Katze sehr irritieren. Dennoch gibt es auch gute Gründe, die Katze nicht zu lange allein zu Hause zu lassen. Etwa, wenn es keine weitere Bezugsperson gibt, die sie ausreichend gut versorgen kann und wenn du vielleicht für eine längere Zeit verreisen willst.