Irgendwann kommt der Moment, in dem wir uns für immer von unserem geliebten Hund trennen müssen. Alter, Krankheit oder ein Unfall beenden, was viele Jahre ein wunderbares gemeinsames Leben war. Den Begleiter dann würdevoll zu verabschieden, ist den meisten Hundehalter:innen sehr wichtig.
Am tröstlichsten ist es, wenn dein Hund sanft zu Hause einschläft. Leider kommt es oft anders. Dann haben wir als Menschen und Hundehalter:innen die Verantwortung zu tragen, dass wir vielleicht die Erlösung herbeiführen müssen. Das sogenannte „Einschläfern“, die Euthanasie (siehe entsprechender Artikel), ist kein leichter Schritt und bedrückt die meisten Menschen sehr. Vertraue darauf, dass du in deiner Tierarztpraxis verantwortungsvoll zu dieser Entscheidung beraten wirst, sodass dein Hund möglichst wenig leiden muss und im richtigen Moment gehen darf. Manche Tierarztpraxen bieten es an, die Euthanasie in der gewohnten Umgebung deines Tieres durchzuführen. Auch wenn es für dich selbst sehr schwer ist, kann es deinem Hund helfen, dich als vertraute Person in seinen letzten Momenten nahe bei sich zu haben, ob in der Praxis oder zuhause.
Sicher möchtest du deinem Hund eine würdige letzte Ruhestätte bereiten. Doch wie kann das aussehen?
Wenn du ein eigenes Grundstück besitzt und dieses ein paar Voraussetzungen erfüllt, ist eine Beerdigung dort möglich: Das Grundstück darf nicht in einem Wasserschutzgebiet oder an einem öffentlichen Park oder öffentlichen Weg liegen. Das Grab für deinen Hund muss mindestens einen halben Meter tief und zwei Meter von der Grundstücksgrenze entfernt sein.
Im eigenen Garten hast du die Möglichkeit, ganz für dich in Ruhe ein Ritual zu schaffen, Abschied zu nehmen und einen Grabstein oder ähnliches aufzustellen. Du kannst es auch schlicht halten und deinen Wegbegleiter gut gebettet wissen.
Hier gibt es die Möglichkeit einer Einzel- oder Sammeleinäscherung. Bei der Einzeleinäscherung kannst du eine Urne mit der Asche mit nach Hause nehmen. Bei der Sammeleinäscherung kommt die Asche in ein gemeinsames Grab.
Vielleicht findest du auch auf einem Tierfriedhof ein Plätzchen, an dem dein Hund seine letzte Ruhestätte findet. Du kannst ein Sammelgrab, einen Einzelplatz oder einen Urnenplatz wählen. Informiere dich am besten vor Ort nach den genauen Bedingungen.
Dies ist eine außergewöhnliche Möglichkeit, deinen Hund in Erinnerung zu behalten. Hierfür wird die Asche des Hundes so stark gepresst, dass sie zu einem glitzernden Stein wird. Diesen kannst du dann in einen Ring einfassen lassen oder an einer Kette tragen. Damit hast du deinen Hund auf eine besondere Art immer bei dir.
Du kannst die sterblichen Überreste deines Hundes auch in deiner Tierarztpraxis lassen, der eine Entsorgung organisiert. Hierfür ist eine Gebühr zu entrichten. Die sterblichen Überreste deines Hundes werden dann mit denen anderer Tiere in einer Tierkörperbeseitigungsanlage verbrannt. Von deinem Hund verabschieden kannst du dich natürlich trotzdem und ihn in Erinnerungen würdigen.
Der Abschied vom täglichen Zusammensein ist das eine. Das andere ist die Trauer über den Verlust. Jeder Mensch geht anders damit um. Sicher ist, dass Tränen geweint werden dürfen. Auch der Verlust eines Hundes bedeutet für viele Menschen einen starken emotionalen Schmerz.
Am wichtigsten ist es, dass du deine Trauer zulässt und nicht verdrängst, auch wenn manche Menschen vielleicht nicht verstehen können, wie man um einen Hund weinen kann. Schließlich war dein Hund dir Freund, Weggefährte, Familienmitglied und Teil deines Lebens. Du darfst weinen und du darfst wütend und tief berührt sein. Lass deinen Emotionen freien Lauf. Sie zu unterdrücken bringt dir keinen Seelenfrieden.
Tausche dich mit anderen Menschen aus. Nehme Kontakt zu Gleichgesinnten auf, spreche mit deiner Familie, mit Freund:innen – bleib nicht allein mit deinem Schmerz. Teile Erinnerungen und sei offen für Tipps, um den Kummer zu verarbeiten.
Manifestiere Erinnerungen. Schreibe über deinen Hund, schaue dir Bilder an, stelle ein Video aus Erlebtem zusammen. Sei kreativ und drücke dabei aus, was du fühlst. Du würdigst damit das Positive und kannst dich intensiv mit dem Schmerz auseinandersetzten. Außerdem hast du eine wundervolle Erinnerung, die nicht verblassen wird. Vielleicht engagierst du dich für den Tierschutz oder schenkst deine Liebe den Hunden, die sie ganz besonders brauchen? Vielleicht auch im Gedenken an deinen verstorbenen Hund.
Vielen Hundebesitzer:innen fehlt auch der tägliche Spaziergang, wenn ihr Gefährte nicht mehr da ist. Geh weiterhin in die Natur – und in die Welt. Wandel deine Trauer über den Blick ins Schöne. Lass dich dazu inspirieren, weiter zu gehen. Vielleicht wächst irgendwann die Idee, einem neuen Hund einen Platz an deiner Seite zu schenken, um ein Stück deines Weges gemeinsam zu gehen. Spüre selbst, ob und wann die Zeit dafür gekommen ist.
Jede/r Hundebesitzer:in ist sehr erschrocken, wenn der bisher fitte Hund scheinbar aus dem Nichts zu lahmen beginnt. Es kann jeden treffen, die Sportlichen ebenso wie die Gemütlichen. Wichtig ist dann, genauer hinzuschauen: Oft sind es zum Glück harmlose Ursachen, die schnell behandelt werden können.
Manchmal kommt ganz überraschend ein heftiger Hustenfanfall und erschreckt uns ebenso wie unseren Hund. Ob mit einem trockenen „Bellen“, einem verschleimten Würgen oder einem Keuchgeräusch – Husten kann sich ganz verschieden zeigen. Dann ist Ursachenforschung angesagt, damit wir unserem Hund schnell helfen können.
Auch bei Hunden kommen Krampfanfälle vor. Wie gefährdet dein Hund ist, hängt nicht zuletzt von seiner Rasse ab: Eine Anfälligkeit dafür ist bei manchen Hunderassen höher als bei anderen.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (=FSME) ist eine virale Erkrankung des zentralen Nervensystems, die durch Zecken übertragen wird. Sie kommt in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz großräumig sowie weiter nördlich in einzelnen Gebieten vor. Infiziert werden nicht nur der Mensch, sondern auch Hunde, Pferde sowie Schafe, Ziegen und Rinder. Die Erkrankung kann in schweren Fällen tödlich verlaufen.
Diese bei der Katze relativ häufig vorkommenden Geschwulste gehören nicht zu den Krebsgeschwüren, wie oft irrtümlich angenommen. Es handelt sich um gutartige, gestielte Schleimhautausstülpungen, die häufig auch entzündlich verändert sind. Betroffen sind vor allem junge Katzen im Alter von bis zu zwei Jahren.
Keine schöne Vorstellung: Plötzlich liegt dein Hund am Morgen in einem nassen Körbchen. Es riecht nach Urin und er schaut dich verschämt an. Seine Nase funktioniert noch gut und er fühlt sich sichtlich unwohl in seiner Haut.
Ob Freizeit-, Amateur- oder Profi-Reiter:in – die gemeinsame Zeit soll Freude machen, und zwar sowohl den Menschen als auch den Pferden. Damit das so bleibt, ist eine ordentliche Portion Abwechslung wichtig.
Eine Familie mit zwei oder mehr Kindern macht turbulente Zeiten durch bis die lieben Kleinen größer sind. Wenn dann auch noch Hunde, Katzen oder Kaninchen mit von der Partie sind, kann das Familienmanagement schon mal anspruchsvoll werden.
Kleine Hunderassen werden oft unterschätzt, wenn es um ihre Ernährung geht. Dabei haben Hunde zwischen vier und zehn Kilogramm ganz eigene Anforderungen, die sich deutlich von denen größerer Rassen unterscheiden. Mit der richtigen Fütterung kannst du ihre Gesundheit gezielt unterstützen – vom Welpenalter bis ins hohe Alter.
Ein kleines Kätzchen ins Haus zu holen, ist aufregend, emotional und mit viel Verantwortung verbunden. Besonders in den ersten Wochen dreht sich alles um die Eingewöhnung, das gegenseitige Kennenlernen und die Bedürfnisse des neuen Familienmitglieds. Doch irgendwann stellt sich fast automatisch die Frage: Ab wann kann dein Kitten eigentlich allein zu Hause bleiben, und wie bereitest du es behutsam auf diese Herausforderung vor? In diesem Artikel erfährst du, wie du deinem Kätzchen Schritt für Schritt hilfst, sich an kurze Trennungsphasen zu gewöhnen und worauf du dabei unbedingt achten solltest.
Auf ins Abenteuer – ein Pferd soll gekauft werden! Die Freude über die Entscheidung ist groß. Doch um nicht kopflos das nächstbeste glänzende Pony mit nach Hause zu nehmen, sollte sich jeder Neu-Pferdebesitzer mit ein paar wichtigen Fragen befassen.
Ein Welpe, der neu in dein Zuhause kommt, ist meist neugierig, verspielt und voller Energie. Das Fressen ist dabei ein wichtiger Bestandteil seiner Entwicklung. Doch manchmal verweigern Welpen plötzlich die Nahrung, was dich verständlicherweise beunruhigen kann. Es ist wichtig, die Gründe für das Nicht-Fressen zu verstehen und zu wissen, wie du deinem jungen Hund in dieser Phase helfen kannst.