Krampfanfälle beim Hund

Auch bei Hunden kommen Krampfanfälle vor. Wie gefährdet dein Hund ist, hängt nicht zuletzt von seiner Rasse ab: Eine Anfälligkeit dafür ist bei manchen Hunderassen höher als bei anderen.

INHALT
Wie du einen Krampfanfall erkennst Wie du dich richtig verhältst
Wie du einen Krampfanfall erkennst

Muskelzucken und Bewusstlosigkeit sind typische Merkmale für einen Krampfanfall, auch Epilepsie genannt (siehe entsprechender weiterführender Artikel). Dabei unterscheiden sich tonische Krämpfe – bei denen sich die Muskulatur komplett versteift – von den klonischen, bei denen es rhythmische Zuckungen gibt. Das Absetzen von Urin und Kot sowie das Verdrehen der Pupillen sind weitere mögliche Begleiterscheinung.

petsXL Oskar hat Krampfanfall
Wie du dich richtig verhältst

Am wichtigsten ist, dass du bei einem Krampfanfall deines Hundes absolute Ruhe bewahrst und bei ihm bleibst, bis der Anfall vorbei ist. Lass deinen Hund am besten dort, wo er sich gerade befindet. Dunkele den Raum möglichst ab und vermeide laute Geräusche. Alles, was deinen Hund verletzen könnte, entfernst du am besten aus seiner direkten Umgebung. Du solltest deinen Hund nicht festhalten und auch nicht in die Nähe des Maules kommen, da die Gefahr besteht, dass dein Hund dich beißt.

Klingt der Krampfanfall nicht binnen weniger Minuten ab, informiere umgehend deinen/deine Tierärzt:in, da dieser Zustand lebensbedrohlich sein kann. Achte unbedingt auf Begleiterscheinungen wie einsetzendes Fieber, Erbrechen, Blutungen oder gar Lähmungen. Je mehr dein/eTierärzt:in weiß, umso sicherer kann er/sie die richtige Diagnose stellen und schnell handeln, damit es deinem Hund bald wieder gut geht. Ein Video vom Krampfanfall des Hundes kann für deinen/deine Tierärzt:in sehr hilfreich sein.