Plüschig und glänzend – gepflegtes Katzenfell

Sicher siehst du oft, wie deine Katze sich gründlich abschleckt und dabei auch die eine oder andere Stelle im Fell energisch bearbeitet. Katzen pflegen sich selbst. Dennoch ist es nützlich, sie bei ihrer Fellpflege zu unterstützen, nicht zuletzt, um mögliche Parasiten zu finden und direkt zu beseitigen. Auch der Fellwechsel wird für deine Katze angenehmer, wenn ausgefallene Haare regelmäßig ausgebürstet werden. Vor allem bei bestimmten Rassen wie Angora- oder Perserkatzen solltest du täglich dranbleiben, damit deine Katze gepflegt und gesund bleibt.

INHALT
Wie pflegst du das Fell am besten? Noch ein paar Tipps rund um die Fellpflege
Wie pflegst du das Fell am besten?

Unsere Katzen kommen in verschiedenen Fellkleidern daher. Die eine hat langes Haar, die andere kurzes. Manche sind mit mehr, andere mit weniger Unterwolle ausgestattet. Prinzipiell besteht Katzenfell aus zwei Schichten: der Unterwolle und dem längeren Deckhaar. Je nach Rasse variiert das Fell in Länge, Dichte und Textur.

Vor allem Rassekatzen mit sehr langem oder wuscheligem Fell brauchen ein bisschen Unterstützung bei der Fellpflege. Statte dich dafür am besten mit einem speziellen Kamm und einer weichen Bürste aus. Beides bekommst du im Fachhandel.

Katzen mögen das regelmäßige Bürsten nicht so gern wie Hunde. Es ist daher sinnvoll, sie bereits von klein auf an diese Hygienemaßnahme zu gewöhnen. Eine Dauer von zehn bis 20 Minuten sollte deine Katze dann akzeptieren. Achte darauf, dass es nicht ziept. Und bearbeite den Schwanz deiner Katze bitte nur mit der Bürste, nicht mit dem Kamm. Schließlich willst du sie bei Laune halten.

Durch regelmäßiges Kämmen und Bürsten wirst du feststellen, dass auch weniger Katzenhaare in der Wohnung herumliegen. Außerdem kannst du beim Bürsten auch gleich die Haut deiner Katze kontrollieren. Fellpflege ist also auch ein Beitrag zur Vorsorge und Gesunderhaltung.

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Noch ein paar Tipps rund um die Fellpflege

Betreibst du die Fellpflege draußen, achte immer gut darauf, das herausgebürstete Fell aufzusammeln und im Restmüll zu entsorgen. In den Haaren befinden sich nämlich Rückstände von Mitteln gegen Flöhe, Zecken, Milben, Läuse und fliegende Insekten. Vögel nutzen zum Bau ihrer Nester neben Moos oder Ähnlichem auch auch sehr gerne herumliegendes Fell. Dies kann dann für den Vogel-Nachwuchs tödlich enden.

Verschone deine Katze mit Schaumbädern. Eine Ausnahme ist es, wenn dein/e Tierärzt:in wegen eines Parasitenbefalls ein Bad mit speziellem Shampoo verordnet.

Durch die eigene Fellpflege deiner Katze entstehen mit der Zeit Haarballen in ihrem Magen. Diese werden dann hochgewürgt, weil der Körper die Haare als unverdauliche Fremdkörper identifiziert. Damit deine Katze diesen natürlichen Vorgang leichter vollziehen kann, biete ihr Katzengras an. Durch die Pflanzenfasern wird die Konsistenz der gesammelten Haare verbessert, sodass sie leichter auszuscheiden sind. Mit regelmäßigem Bürsten sorgst du auch dafür, dass sich erst gar nicht so viele Haare im Magen-Darm-Trakt deiner Katze ansammeln.

Du kannst mit der richtigen Fütterung auch etwas für das Fell deiner Katze tun, indem du Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zufütterst, etwa über spezielle Pasten. Gerade in der Phase des Fellwechsels, welcher zweimal jährlich stattfindet, ist das sinnvoll. Achte in dieser Zeit außerdem auf eine ausreichende Eiweißversorgung. Auch hiervon wird in Zeiten des Fellwechsels mehr als sonst benötigt, ebenso wie Zink, Kupfer und Vitamine. Lass dich dazu am besten von deiner Tierarztpraxis beraten. Über petsXL kannst du direkt einen Termin vereinbaren.