Die Beweggründe aus einer Stute, die bisher Reitpferd war, eine Zuchtstute zu machen, können vielerlei sein. Auf dem Weg zum ersten Fohlen gibt es ein paar Parameter, die bedacht werden sollten.
Am Anfang des Entscheidungsprozesses geht es um die Eignung der Stute zum Muttertier. Fragen nach dem Alter, dem allgemeinen Gesundheitszustand und vor allem der Zuchttauglichkeit stehen hierbei ganz oben auf der Liste.
Die Stute sollte dafür tierärztlich untersucht werden, vielleicht sogar von einer auf den Bereich der Pferdegynäkologie spezialisierten Praxis. Es ist wichtig zu wissen, dass vor einer Besamung jedes Jahr vor Beginn der Decksaison eine sogenannte Tupferprobe gemacht werden muss. Hierbei wird durch einen Tupfer eine Schleimprobe aus dem Geschlechtsapparat der Stute entnommen und in einem Labor auf Bakterien untersucht. Die Stute sollte „sauber“ sein.
Steht dann fest, dass einer Besamung nichts im Wege steht, solltest du dir vor der ersten Trächtigkeit über die zukünftige Haltung der Stute Gedanken machen. Soll sie weiterhin geritten werden und in einem Reitstall stehen bleiben? Das ist durchaus möglich. Lediglich in der letzten Phase der Trächtigkeit sollte die Stute in eine Abfohlbox umziehen. Auch das gesamte Training muss in Richtung Abfohltermin angepasst und nach und nach verringert werden.
Vielleicht entscheidest du dich aber auch dafür, die Stute nach der Besamung in eine Stutenherde zu integrieren, wo sie sich auf saftigen Wiesen für das Muttersein stärken darf. Es gibt entsprechende Züchter und Aufzüchter, die hierfür Plätze anbieten. Scheue dich nicht, dir ein Bild vor Ort zu verschaffen und verschiedene Plätze anzuschauen. Schließlich wird deine Stute dort für eine längere Zeit leben und auch abfohlen.
Manchmal sind es die kleinen Tipps und Tricks, die helfen. Einige haben wir hier zusammengestellt.
Was für die Suche nach einem Hengst wichtig ist
Was für den Umgang mit der Zuchtstute wichtig ist
Dieser Artikel dient der reinen Information und ersetzt keine tiermedizinische Beratung. Wende dich dazu bitte direkt an deine Tierarztpraxis.
Nahezu jedem von uns ist das Asthma beim Menschen bekannt. Auch unter Pferden nehmen chronische Atemwegserkrankungen immer mehr zu. Der Vorläufer dieser chronischen Erkrankungen ist meist eine akute Bronchitis.
Die auch als Graskrankheit bekannte, rasch fortschreitende Muskelerkrankung ist von Pferdebesitzer:innen gefürchtet, da die meisten der betroffenen Pferde daran sterben. Die Ursachen waren lange Zeit nicht geklärt. Betroffen sind vorrangig junge, wohlgenährte Pferde, die auf eher ungepflegten, nährstoffarmen Weiden stehen.
Herzerkrankungen kommen auch bei unseren Vierbeinern relativ häufig vor. Fast jeder zehnte Hund ist betroffen. Von einer Herzinsuffizienz oder Herzschwäche spricht man, wenn das Herz nicht mehr genügend Blut in den Kreislauf pumpen kann, so dass der Organismus nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.
Unter Urolithiasis, umgangssprachlich als Harnsteinkrankheit bezeichnet, versteht man die Bildung und Ablagerung unterschiedlichster Konkremente (=feste Ausfällungen) im Harnwegssystem des Pferdes. Auch wenn diese Erkrankung beim Pferd eher sporadisch vorkommt, so kann sie zu schwerwiegenden Symptomen und erheblichen Beeinträchtigungen führen. Die Ablagerungen können in Form von Kristallen, Gries, Sand oder Steinen vorkommen und sind mit circa 60 Prozent am häufigsten in der Harnblase zu finden. Wallache sind stärker betroffen als Hengste oder Stuten.
FLUTD – Was steckt hinter diesen fünf Buchstaben? Die Abkürzung stammt aus dem Englischen und heißt wörtlich „Feline Lower Urinary Tract Disease“. Hierunter fallen alle Erkrankungen der ableitenden Harnwege bei der Katze, die Schwierigkeiten und Schmerzen beim Harnabsatz verursachen. In der Regel sind fast ausschließlich reine Wohnungskatzen betroffen. Freigänger-Katzen erkranken fast nie. Kater erkranken zudem häufiger als Katzen.
Grundsätzlich gilt: Jeder Hund braucht ein gewisses Maß an Pflege, die einen mehr, die anderen weniger. Bei einigen lohnt sich sogar der Gang zur Hundefriseur:in. Du kannst als Hundehalter:in in jedem Fall auch zuhause Hand anlegen.
Der Winter fordert Menschen und Tiere anders als der Sommer. Der Körper muss sich auf die kalte, dunklere Jahreszeit einstellen. Wir können auch unserem Hund helfen, sehr gut durch den Winter zu kommen.
Wusstest du, dass Farbratten eine angenehme Ruhe besitzen und den Menschen um sich herum mit ihrem freundlichen Wesen viel Freude bereiten können?
Lust auf ein wenig Spiel und Spaß mit deinem Kaninchen? Kaninchen sind intelligente Tiere. Mit Geduld und den richtigen Schritten kann es auch ein „High Five“ oder „Platz“ vorführen.
Was für viele Menschen eine ausgelassene Tanznacht wird, ist leider für eine ganze Menge Hundebesitzer ein heikles Thema: Silvester mit dem Feuerwerk ängstigt unsere geräuschempfindlichen Vierbeiner und kann zu großen Problemen führen.
Die Genickbeule wird wegen ihres Aussehens auch als Talpa, was Maulwurfsgeschwulst bedeutet, bezeichnet. Sie beschreibt alle entzündlichen Umfangsvermehrungen der Weichteile im Genickbereich des Pferdes. Die Mehrzahl der Fälle sind auf Entzündungen der unter dem Nackenband liegenden Schleimbeutel zurückzuführen.
Schon in den vergangenen Jahrhunderten spielte der Blick ins Pferdemaul eine wichtige Rolle, allerdings vorrangig, um das Alter des Pferdes zu bestimmen. Heutzutage geht es eher um die Themen Zahnpflege und Zahnerkrankungen beim Pferd. Zahnhygiene ist ein durchaus wichtiger Aspekt in der Gesunderhaltung des Pferdes. Die regelmäßige tierärztliche Kontrolle von Maulhöhle und Zähnen sollte mindestens einmal pro Jahr stattfinden. Die jährliche Kontrolluntersuchung und Routine-Zahnbehandlung kann von jeder Pferdepraxis durchgeführt werden. Bei speziellen Zahnproblemen oder Komplikationen empfiehlt es sich, eine auf Pferdezähne spezialisierte Praxis hinzuzuziehen. Typische Zahnprobleme beim Pferd sind Zahnstein sowie Haken- und Kantenbildung an den Backenzähnen durch ungleichmäßige Abnutzung. Bei der routinemäßigen Behandlung sind diese Befunde schnell behoben und Folgeschäden direkt abgewendet. Doch wie erkennen wir als Pferdebesitzer:innen ob unser Pferd Zahnprobleme hat?