Lust auf ein wenig Spiel und Spaß mit deinem Kaninchen? Kaninchen sind intelligente Tiere. Mit Geduld und den richtigen Schritten kann es auch ein „High Five“ oder „Platz“ vorführen.
Vertrauen ist die Basis für die Ausbildung des Kaninchens zum kleinen Showstar. Bevor du beginnst mit deinem Kaninchen wirklich an Tricks zu arbeiten, sollte dein kleines Beutetier nicht vor Angst in seine Höhle flüchten, wenn du kommst. Mehr dazu, wie du das Vertrauen deines Kaninchens gewinnst, liest du im Text „Kaninchen dressieren – So gelingt es". Ein zugewandtes und aufgeschlossenes Tier ist mit den richtigen Methoden recht schnell zu dem einen oder anderen Kunststück zu überreden. Wer einmal verstanden hat, wie er die Aufmerksamkeit seines Lieblings erlangen kann und mit ausreichend Geduld an die Sache geht, kann sich viele Tricks ausdenken und mit seinem Kaninchen erarbeiten. Im Folgenden findest du ein paar Übungen als Grundideen – deiner Kreativität, sich für dein Kaninchen umsetzbare Hingucker auszudenken, sind keine Grenzen gesetzt. Das Wichtigste ist dabei immer: Hab viel Spaß an der gemeinsamen Zeit!
Wie für alle Übungen brauchst du zuerst die Aufmerksamkeit deines Probanden. Nutze ein begehrtes Leckerli, um dein Kaninchen neugierig zu machen. Am besten eignen sich kleine Stückchen Karotte.
Halte das Leckerli dicht vor die Nase des Tieres und führe das Kaninchen, sobald es an seine Belohnung möchte, um die eigene Achse. Im besten Fall folgt es direkt deiner Hand mit dem Leckerli. Hat das Kaninchen seine Runde gedreht, bekommt es natürlich sofort seine Belohnung. Am besten startest du direkt damit, ein eindeutiges Kennwort und ein Handzeichen oder eine Geste für die Übung zu nutzen. Wiederhole es während der Übung und bleibe auch später dabei. Sag zum Beispiel „drehen“ und führe die Hand in einem kleinen Kreis. Zu Beginn hast du noch das Leckerli in der Hand. Später, wenn das Kaninchen schon weiß, was kommt, wird ein Kommando und die Handbewegung vor der Belohnung das Signal zum Abrufen des Tricks.
Auch bei dieser Übung hilft ein Karottenstück. Mit einer sanften Aufwärtsbewegung zeigst du deinem Hoppler, dass er sich strecken soll, bis er auf zwei Beinen steht. Er darf sich dabei an deiner Hand mit den Vorderpfoten abstützen und bekommt seine Belohnung. Es braucht sicher etwas Geduld, bis das Kaninchen verstanden hat, was es tun soll, aber auch diese Aufgabe ist nicht unmöglich. Im nächsten Schritt für das High Five streckst du deine Hand irgendwann so aus, dass nur noch eine Pfote darauf Platz findet und nutzt wie bei allen Übungen auch direkt dein Kommando.
Für diese Übungen braucht es vielleicht etwas mehr Training, aber mit dem richtigen Lockstoff wirst du auch hier Erfolg haben. Setz dich auf einen Hocker und nimm eine Schüssel mit leckerem Grünzeug auf deinen Schoß. Locke dein Kaninchen an, bis seine Aufmerksamkeit auf das fällt, was auf deinem Schoß steht. Vielleicht macht es erstmal Männchen und stützt sich mit den Vorderpfoten an deinen Beinen ab. Dann locke es weiter und nutze dein Kommando für die Konditionierung. Du kannst auch eine Hand etwas tiefer halten, so dass eine Art Brücke für das Kaninchen entsteht. Im besten Fall hüpft es auf deine Hand und dann auf deinen Schoß. Hat es das getan, unbedingt loben, loben, loben – und viel Grünzeug knabbern lassen.
Der Winter fordert Menschen und Tiere anders als der Sommer. Der Körper muss sich auf die kalte, dunklere Jahreszeit einstellen. Wir können auch unserem Hund helfen, sehr gut durch den Winter zu kommen.
Wusstest du, dass Farbratten eine angenehme Ruhe besitzen und den Menschen um sich herum mit ihrem freundlichen Wesen viel Freude bereiten können?
Es ist schon etwas Besonderes, wenn die eigene Hündin Junge bekommt – und für uns als Hundehaltende wahrscheinlich fast genauso aufregend wie für das Tier selbst. Wichtig ist, dass du als Begleitender der werdenden Hundemama immer schön die Ruhe bewahrst – und die Notfall-Nummer deiner Tierarztpraxis griffbereit hast.
Die Beweggründe aus einer Stute, die bisher Reitpferd war, eine Zuchtstute zu machen, können vielerlei sein. Auf dem Weg zum ersten Fohlen gibt es ein paar Parameter, die bedacht werden sollten.
Der vom Wolf abstammende Hund hat ein Gebiss, das zum Jagen, Töten und Zerkleinern von Nahrung gemacht ist. Die Nahrungssuche hat sich indes für unseren vierbeinigen Freund verändert: Heute wird eine Dose geöffnet oder sogar für unsere geliebten Fellnasen gekocht. Durch die Züchtung verschiedener Rassen hat sich auch die Länge der Hundenase und der Zahnabstand verändert. All das kann leider dazu führen, dass das ein oder andere Zahnproblem auftritt.
Stumpfes Fell, haarlose, entzündete Hautareale und ein oft sehr ausgeprägter Juckreiz charakterisieren diese parasitäre Hauterkrankung, die weltweit vorkommt und Hunde jeden Alters betreffen kann. Auslöser ist eine auch auf dem gesunden Hund zu findende Milbe, die Haarbalgmilbe Demodex. Warum sie sich in bestimmten Fällen überdurchschnittlich stark vermehrt und zu den erwähnten Hautveränderungen führt, ist nach wie vor nicht vollständig aufgeklärt. Die Erkrankung wird als nicht ansteckend betrachtet.
Die Genickbeule wird wegen ihres Aussehens auch als Talpa, was Maulwurfsgeschwulst bedeutet, bezeichnet. Sie beschreibt alle entzündlichen Umfangsvermehrungen der Weichteile im Genickbereich des Pferdes. Die Mehrzahl der Fälle sind auf Entzündungen der unter dem Nackenband liegenden Schleimbeutel zurückzuführen.
Schon in den vergangenen Jahrhunderten spielte der Blick ins Pferdemaul eine wichtige Rolle, allerdings vorrangig, um das Alter des Pferdes zu bestimmen. Heutzutage geht es eher um die Themen Zahnpflege und Zahnerkrankungen beim Pferd. Zahnhygiene ist ein durchaus wichtiger Aspekt in der Gesunderhaltung des Pferdes. Die regelmäßige tierärztliche Kontrolle von Maulhöhle und Zähnen sollte mindestens einmal pro Jahr stattfinden. Die jährliche Kontrolluntersuchung und Routine-Zahnbehandlung kann von jeder Pferdepraxis durchgeführt werden. Bei speziellen Zahnproblemen oder Komplikationen empfiehlt es sich, eine auf Pferdezähne spezialisierte Praxis hinzuzuziehen. Typische Zahnprobleme beim Pferd sind Zahnstein sowie Haken- und Kantenbildung an den Backenzähnen durch ungleichmäßige Abnutzung. Bei der routinemäßigen Behandlung sind diese Befunde schnell behoben und Folgeschäden werden direkt abgewendet. Doch wie erkennen wir als Pferdebesitzer, ob unser Pferd Zahnprobleme hat?
Beim Hufkrebs handelt es sich um eine chronisch verlaufende Erkrankung der Huflederhaut. Im Gegensatz zum Hufabszess kommt es beim Hufkrebs nicht zum Absterben einzelner Zellen, sondern zu einem ungehemmten Wachstum einzelner Teile der Huflederhaut begleitet von einer stinkenden Absonderung und einer ausbleibenden Verhornung dieses Gewebes. Aufgrund des Aussehens dieses übermäßig gewachsenen, blumenkohlartigen Gewebes entstand auch der Begriff „Hufkrebs“, obwohl es sich nicht um eine Krebserkrankung handelt.
Die Bornasche Krankheit, auch als ansteckende Gehirn- und Rückenmarksentzündung oder Kopfkrankheit der Einhufer bezeichnet, ist eine seltene Viruserkrankung des Nervensystems, die vor allem Pferde und Schafe betrifft. Aber auch andere Tiere und der Mensch sind grundsätzlich empfänglich für das Borna-Virus. Die Erkrankung wurde 1813 das erste Mal beschrieben, als eine ganze Gruppe von Kavallerie-Pferden in der Stadt Borna erkrankte.
Unter einer Uveitis versteht man eine Entzündung der Aderhaut des Auges. Sie kann in eine vordere und eine hintere Entzündung unterteilt werden und äußert sich durch eine enge Pupille und gerötete Bindehäute.
Die periodische Augenentzündung ist seit über 2000 Jahren bekannt und die häufigste beim Pferd auftretende Augenerkrankung. Sie beschreibt eine wiederkehrende Entzündung der mittleren Augenhaut (Uvea: auch Aderhaut genannt) beim Pferd. In der Veterinärmedizin wird daher inzwischen die Bezeichnung „Equine rezidivierende Uveitis“ (kurz: ERU) verwendet. Die Erkrankung tritt wiederholt, anfangs in längeren und später in kürzeren Intervallen auf und kann zu erheblichen Beeinträchtigungen des Sehvermögens führen. Da die betroffenen Pferde oft an dieser Erkrankung erblindeten und man vermutete, dass sie mit den Mondphasen zusammenhing, wurde sie im Volksmund auch als Mondblindheit bezeichnet.