Hunde sind unsere Wegbegleiter, Spielgefährten für die Kinder und beste Freunde. Und manche Hunde sind sogar berufstätig: Es gibt eine Reihe von Aufgaben, die von Hunden ausgeführt werden. Die Halter der Hunde haben ihren Hund oft genau dafür angeschafft oder zumindest entsprechend ausgebildet. Im Folgenden ein paar Hundeberufe und deren Tätigkeitsfeld.
Rettungshunde sind bei Krisen im Einsatz. Sie helfen beispielsweise Menschen zu finden, die nach einem Erdbeben verschüttet worden sind. Hat der Rettungshund etwas oder jemanden gefunden, muss er das seinem Hundeführer anzeigen. Diese Hunde müssen einen ausgesprochen guten Geruchssinn haben und sehr wesensfest sein. Sie dürfen Mensch und Tier gegenüber weder Ängste noch Aggressionen zeigen. Die Nervenstärke dieser Hunde ist bei ihrer Arbeit stets gefordert, ob bei der Trümmersuche, Flächensuche, im Mantrailing, in der Wasserrettung oder bei der Lawinensuche.
Diese Hunde unterstützen meist Menschen mit körperlichen oder geistigen Handicaps. Ein Assistenzhund wurde ausgebildet, kleinere Tätigkeiten für den Menschen auszuführen. Dazu zählen zum Beispiel: Türen öffnen und schließen, Wäsche in den Korb transportieren, Licht ein- und ausschalten, den Fahrstuhl „rufen“, im Notfall Hilfe holen sowie Gegenstände aufheben und holen. Beim Einsatz für Gehörlose geht es um das Anzeigen von wichtigen Geräuschen. Unter anderem gehören Signalhunde (für Gehörlose), Behindertenbegleithunde, Epilepsiehunde und Diabetikerwarnhunde zu den Assistenzhunden.
Diese Hunde unterstützen Menschen dabei, verschiedene Aufgaben, auch emotionaler Natur, zu bewältigen. Sie helfen Kindern, psychisch kranken oder alten Menschen. Dazu ist eine hohe Reiz- und Toleranzgrenze des Tieres wichtig. Die Ausbildung umfasst die Schulung des Grundgehorsams und soll den Hund befähigen, bestimmte Befehle jederzeit auszuführen. Vor seinem Berufsstart muss ein solcher Hund bestimmte Prüfungen absolvieren.
Gelehrige, aber auch stressresistente Hunde werden mit speziellen Tricks für die Arbeit vor der Kamera ausgebildet. Sie müssen nicht nur auf Kommando bestimmte Dinge tun können, sondern auch gut mit vielen Menschen auskommen, um kompatibel mit den verschiedensten Darstellern und Darstellerinnen zu sein.
Diese Hunde durchlaufen eine spezielle Ausbildung und werden für verschiedenste Ereignisse und Fälle trainiert. Der Drogenspürhund muss darüber hinaus eine extra feine Nase vorweisen, damit er das erschnüffelt, was der Mensch sonst nicht findet. Tatsächlich gibt es auch Hunde, die darauf trainiert werden, vom Aussterben bedrohte Tierarten in Koffern zu erschnüffeln oder darauf, versteckte Datenträger, wie Festplatten oder USB-Sticks mit strafrechtlich relevanten Informationen, zu finden.
Der Jagdhund – eigentlich Gebrauchshund genannt – muss vor seinem Einsatz eine entsprechende Gebrauchshundeprüfung ablegen. Aufgabe dieser Hunde ist oft die Suche nach angeschossenem oder erlegtem Wild. Es gibt diverse Einsatzgebiete für sie: Manche werden beispielsweise bei der Jagd in der Meute, andere im Bau, zum Stöbern oder für das Apportieren eingesetzt. Der Jäger hat in jedem Fall die Verantwortung für seinen Hund, der nicht einfach so durch den Wald hetzen und Wild jagen darf.
Diese Begleithunde sind speziell auf die Unterstützung von blinden oder stark sehbehinderten Menschen ausgebildet worden. Sie lernen, Hindernisse zu erkennen und begleiten ihren Menschen sicher von A nach B. Blindenhunde müssen sogar eine Art selbstständiges Denken beherrschen. Das zeigt sich zum Beispiel, wenn der blinde Mensch mit ihm die Straße überqueren möchte, aber der Hund das nicht tut, weil ein Auto naht. Diese Hunde wachsen bis zu ihrem Ausbildungsbeginn ab dem ersten Lebensjahr in Patenfamilien auf, wodurch sie das Vertrauen zum Menschen festigen können.
Schlittenhunde sind Sportler. In einer Gruppe von Hunden und mit ihrem Hundeführer (Musher) vollbringen sie zugsportliche Höchstleistungen. Besonders für den Leader – also das Leittier, das die volle Verantwortung für seine Gruppe von bis zu elf Hunden trägt – ist die Arbeit körperlich und mental sehr anstrengend. Dieser Hund kommuniziert mit seinem Musher und hat dessen Kommandos auszuführen und die gesamte Gruppe zu motivieren.
Als der Mensch begann vermehrt Landwirtschaft und Viehzucht zu betreiben, übernahm der Hund eine tragende Rolle in der Arbeit mit dem Weidevieh. Seine Aufgabe war es fortan, die Herden zusammenzuhalten und zu treiben.
Der wertvolle Tierbestand auf den Weiden sollte auch vor Raubtieren wie Wölfen und Bären geschützt werden. Da dazu die Hütehunde meist zu klein waren, wurden Herdenschutzhunde gezüchtet. Diese mutigen und imposanten Hunde leben von klein auf in der Nutztierherde und sind es gewohnt unabhängig vom Hirten zu arbeiten. Mit der Rückkehr des Wolfes werden Herdenschutzhunde wieder vermehrt für den Herdenschutz – auch zum Schutz vor Viehdieben – eingesetzt.
Die Aufgabe des Wachhundes ist es, sein Revier oder eine Viehherde zu bewachen. Wie genau die Reaktion auf einen Eindringling oder eine Gefahr aussehen soll, hängt vom Hundeführer ab. Das Repertoire des Wachhundes reicht von Bellen über Abschrecken bis hin zum aktiven Verteidigen.
Der Graue Star (medizinisch: Katarakt) beschreibt die Trübung der Linsen im Auge des Hundes, die ähnlich wie beim Menschen eine der häufigsten Ursachen für eine Erblindung sind. Die Erkrankung erfordert daher unbedingt eine tierärztliche Behandlung, denn mit Hilfe moderner Operationstechniken kann inzwischen auch beim Hund das Sehvermögen erhalten werden.
Milben sind kleine Schädlinge, die zu den Spinnentieren gehören. Bei der Katze kommen verschiedene Milbenarten vor, die entweder im Fell, auf oder in der Haut und im Bereich des Ohres leben und starken Juckreiz verursachen. Zusätzlich besteht bei einem Milbenbefall immer die Gefahr der Übertragung auf den Menschen, es handelt sich also um eine Zoonose.
Die Geburtshilfe beschäftigt sich mit der Überwachung der Trächtigkeit, der Vorbereitung, Assistenz und Nachbehandlung der Geburt sowie eventuell notwendiger operativer Eingriffe, wie beispielsweise dem Kaiserschnitt. Sie ist ein Teilgebiet der Gynäkologie.
Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren weltweit. In Deutschland leben rund 15,7 Millionen Hauskatzen. Das Zusammenleben mit der Katze hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Von der Hofkatze zum Mäusefangen wurde sie zunehmend zur Hauskatze, die sich dem Tagesablauf ihrer Besitzer:innen anpassen musste. In ihrem Freiheitsdrang eingeschränkt, lebt ein Großteil dieser Katzen heutzutage in reiner Wohnungshaltung. Die Folge können unterschiedlich stark ausgeprägte Veränderungen im Verhalten der Katze sein.
In der Pferdehaltung sind wir Besitzer immer wieder aufgefordert, genau zu prüfen, was das Beste für unser Pferd sein könnte. Eine positive Entwicklung in der Pferdehaltung ist sicherlich, dass immer mehr Ställe versuchen eine Haltung anzubieten, die den natürlichen Bedürfnissen der Pferde nach ausreichend freier Bewegung und Herdenkontakt gerecht wird. Eine reine Haltung in der Gruppe wie in einem Offen- oder Aktivstall muss aber nicht für jedes Pferd das Beste sein, insbesondere dann, wenn es sich um Hengste oder alte Pferde mit besonderen Bedürfnissen handelt. Es liegt in unserer Hand, die Entscheidung für die individuell beste Haltungsform zu treffen und die besten Rahmenbedingungen für unser Pferd zu schaffen. Ein Aspekt hierbei ist die Wahl der Einstreu in der Box oder des Liegebereichs unseres Pferdes.
Sie schnurren, umschlängeln uns und sind klein und süß. Katzen können ganz leise und sanft daherkommen. Doch sie können auch ganz anders: Katzen töten, wenn nötig mit wenigen, gezielten Bissen. Die Zähne einer Katze sind eine Waffe.
Katzen sind Hörexperten. Wusstest du, dass sie mindestens dreimal besser hören als wir Menschen? Außerdem dienen die Ohren auch als Stimmungsbarometer. Wenn du die körperlichen Signale deines Lieblings verstehen lernst, kannst du also eine noch bessere Verbindung zu ihm bekommen.
Der Ultraschall, medizinisch als Sonografie bezeichnet, gehört aufgrund seiner einfachen und nicht invasiven Durchführung neben dem Röntgen zum Standard in der Tiermedizin. Mit ihm können verschiedene innere Bereiche des Körpers zweidimensional sichtbar gemacht werden.
Wie der Name schon sagt, fehlt Ihrem Hund bei einer Anämie Blut, genauer genommen sind die Anzahl der Erythrozyten (=rote Blutkörperchen) und das Hämoglobin (= der Blutfarbstoff) verringert. Die Anämie ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das viele verschiedene Krankheitsprozesse begleiten kann.
Es ist so ziemlich der größte Alptraum für Katzenhalter:innen: Deine Katze hat etwas Giftes gefressen! Jetzt ist schnelles Handeln gefragt – bringe sie sofort in deine Tierarztpraxis.
Dieses für Hunde spezifische Herpesvirus (CHV-1) ist der Haupterreger des Zwingerhustenkomplexes und gleichzeitig Hauptverursacher von Fruchtbarkeitsstörungen mit hoher Sterblichkeitsrate beim Hund. Wie auch das Herpesvirus des Menschen kann sich das Canine Herpesvirus in der Zelle des Wirtes zurückziehen und damit latente (=im Hintergrund vorhandene, aber nicht sichtbare) und persistierende (=fortdauernde) Infektionen hervorrufen, die durch Stress reaktiviert werden können.
Ein wenig erinnern Bartagamen an Miniatur-Dinosaurier – eine faszinierende Reptilienart also. Die interessanten Echsen können sich gut an ihre Menschen gewöhnen und so eine enge Beziehung zu ihnen aufbauen.