Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren weltweit. In Deutschland leben rund 16 Millionen Hauskatzen. Das Zusammenleben mit der Katze hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Von der Hofkatze zum Mäusefangen wurde sie zunehmend zur Hauskatze, die sich dem Tagesablauf ihrer Besitzer:innen anpassen musste. In ihrem Freiheitsdrang eingeschränkt, lebt ein Großteil dieser Katzen heutzutage in reiner Wohnungshaltung. Die Folge können unterschiedlich stark ausgeprägte Veränderungen im Verhalten der Katze sein.
Die Ursachen unerwünschter Verhaltensweisen sind vielfältig. Lebt eine Katze ausschließlich in der Wohnung, können beispielsweise bereits Langeweile und Unterforderung ein Auslöser sein. Das Zusammenleben in Zwangsgemeinschaften mit anderen Tieren und dem Menschen kann einer Katze Stress produzieren. Dieser entsteht beispielsweise durch das Teilen von Futter- und Ruheplätzen. Weitere potentielle Stressfaktoren sind ein Verlust einer Bezugsperson, Umzug, ein neues Katzenklo (siehe entsprechender Artikel) oder neue Möbel. Weiterhin können Angst, Unsicherheit, Schmerz, hormonelle Störungen, Vernachlässigung oder ein falsches Verständnis des normalen Katzenverhaltens Ursache für Verhaltensstörungen sein.
Um die Anzeichen einer Verhaltensstörung bei der Katze richtig zu deuten, ist fundiertes Wissen über das normale Katzenverhalten (siehe Artikel Katzen-Kommunikation) nötig. Eine Verhaltensstörung entwickelt sich schleichend, so dass du die ersten minimalen Veränderungen im Alltag häufig übersiehst. Manchmal fällt ein unterschwellig vorhandenes Verhaltensproblem erst durch einen zusätzlichen Stressfaktor auf.
Ausdruck einer Verhaltensstörung sind beispielsweise Aggressivität, Lustlosigkeit, zwanghaftes Wiederholen, völliges Unterlassen oder auch eine Übersteigerung bestimmter Verhaltensweisen. Typische Symptome einer Verhaltensstörung sind Unsauberkeit, Markieren und übertriebenes Kratzen an Möbeln oder Gegenständen. Vernachlässigung von Fressen, Spielen oder Putzen können jedoch ebenfalls Anzeichen eines gestörten Verhaltens sein.
Zeigen Katzen einen krankhaft übersteigerten Putztrieb und belecken sich übermäßig, handelt es sich um die sogenannte psychogene Leck-Alopezie (=Leck-Haarausfall). Hierbei entstehen haarlose Bereiche.
Das Pica-Syndrom ist ebenfalls eine Verhaltensstörung. An dieser Ess-Störung erkrankte Katzen belecken, zerkauen und fressen Dinge wie etwa Plastik, Papier oder Textilien.
Die psychischen Auffälligkeiten schränken die betroffenen Katzen erheblich in ihrer Lebensqualität ein. Sie können unbehandelt dauerhaft zu körperlichen Beschwerden, wie etwa Verdauungsstörungen, Harnwegsinfekten oder Herz-Kreislauf-Störungen führen.
Verhaltensstörungen bei der Katze sind für Tierärzt:innen nicht leicht zu diagnostizieren. Um Krankheiten oder andere körperliche Ursachen der Symptome auszuschließen, führt dein/e Tierärzt:in zuerst eine allgemeine Untersuchung durch. Dein detaillierter Vorbericht liefert ebenfalls wertvolle Informationen über Art, Ausmaß, Anlass, Zeitpunkt und Dauer der beobachteten Symptome.
Mit Hilfe von Blut- und Urin-Untersuchungen werden zugrundeliegende Erkrankungen oder Hormonstörungen als Ursache ausgeschlossen. Bei Hautirritationen durch übermäßiges Lecken oder Selbstverletzung wird meist ein Hautgeschabsel entnommen, um eventuelle infektiöse Ursachen auszuschließen.
In schwierigen oder unklaren Fällen ist es sinnvoll, eine Tierarztpraxis mit der Zusatzqualifikation „Verhaltensmedizin“ aufzusuchen. Diese geht noch gezielter auf das Problem deiner Katze ein.
Die Behandlung einer Verhaltensstörung richtet sich nach der Ursache. Bei zu Grunde liegender Erkrankung oder Hormonstörungen behandelt dein/e Tierärzt:in diese als erstes.
Bekannte auslösende Faktoren wie Veränderungen im Haushalt oder Unterforderung musst du so gut wie möglich abstellen. Das Umfeld deiner Katze katzengerecht zu gestalten, kann zur Besserung der Symptomatik beitragen.
Bei komplexeren Fällen und ausgeprägten Störungen ist eine Verhaltenstherapie in einer spezialisierten Tierarztpraxis notwendig. In seltenen Fällen kommen bei Katzen unterstützend Psychopharmaka zum Einsatz.
Die Heilungsaussichten sind stark abhängig von der Art und der Ursache der Verhaltensstörung. Wird der Auslöser identifiziert und behandelt oder beseitigt, besteht eine gute Prognose. Früh erlernte, unerwünschte Verhaltensweisen oder Zwangshandlungen bleiben jedoch zum Teil trotz Behandlung dauerhaft bestehen.
Um auffälliges Verhalten vorzubeugen, ermögliche deiner Katze ein artgerechtes und an ihre Bedürfnisse angepasstes Leben. Bei reinen Wohnungskatzen ist dies nur bedingt möglich. Du kannst ihrem hohen Freiheits- und Erkundungsdrang nicht immer voll nachkommen. Mit abwechslungsreichen Möglichkeiten zum Spielen und Verstecken kannst du deine Katze jedoch auch in der Wohnung beschäftigen. Insbesondere in Haushalten mit mehreren Katzen ist es wichtig, dass genügend Rückzugsorte für jede vorhanden ist. Freigänger Katzen leiden deutlich seltener an Verhaltensproblemen. Versuche aber auch hier, Veränderungen im Haushalt oder Umfeld so gut es geht zu vermeiden oder zumindest langsam umzustellen. So setzt du deine Katze keinem unnötigen Stress aus.
Immer öfter tauschen sich Hundebesitzer über Möglichkeiten der Fütterung aus. So wird auch das Barfen, früher skeptisch beäugt, immer häufiger ausprobiert.
Wir alle werden älter, so auch unsere vierbeinigen Lieblinge. Nur geht der Alterungsprozess eines Hundes schneller. Je nach Rasse und Vorgeschichte können sich beim Hund schon im Alter von etwa sechs Jahren erste Alterserscheinungen zeigen.
Du hast die Entscheidung getroffen, einen Hund als neues Familienmitglied aufzunehmen. Vielleicht bist du nun ein bisschen unsicher, wie es sein wird mit einem Hund im eigenen Reich. Vielleicht sind noch ein paar Fragen offen, die geklärt werden wollen. Beispielsweise dazu, was ein Hund alles braucht und welche wichtigen Rahmenbedingungen du vorher schaffen solltest.
Das Hyperlipämie- oder Hyperlipidämie-Syndrom des Pferdes, ist keine eigenständige Erkrankung, sondern eine Entgleisung des Fettstoffwechsels. Sie tritt hauptsächlich bei Ponys und Eseln auf. Betroffen sind vor allem übergewichtige Ponys, die plötzlich deutlich weniger Futter zu sich nehmen.
Von dieser Krankheit hat wohl jede/r Reiter:in schon etwas gehört. Sie ist eine der häufigsten Lahmheitsursachen beim Pferd. Dabei ist Spat eigentlich ein Überbegriff für alle entzündlichen und chronischen Veränderungen im Bereich der Sprunggelenke. Spat zählt zu den durch Verschleiß entstehenden Lahmheiten und betrifft vermehrt ältere Pferde. Die Diagnose Spat bedeutet jedoch nicht, dass dein Pferd nicht mehr reitbar ist. Mit einer genau abgestimmten Therapie und einem angemessenen Bewegungsprogramm ist diese Erkrankung zwar nicht heilbar, aber gut zu managen.
Kaninchen sind sehr intelligente Tiere und durchaus in der Lage, Anweisungen zu befolgen oder kleine Übungen auszuführen. Falls es nicht klappt, liegt das meist an der fehlenden Geduld oder unzureichendem Wissen auf Seiten der Menschen. Also: Nur Mut! Mit liebevoller Ausdauer gelingt es sicher. Einige Tipps für ein erfolgreiches Training findest du hier.
Während beim Hund fast ausschließlich die Unterfunktion der Schilddrüse auftritt, kommt es bei der Katze häufig zu einer Schilddrüsenüberfunktion (=Hyperthyreose). Es handelt sich dabei um die häufigste hormonelle Störung bei älteren Katzen, die sich meist durch eine Abmagerung bei gleichbleibender Futteraufnahme zeigt.
Es gibt verschiedenste Situationen, in denen dein Pferd in Not geraten kann. Aber handelt es sich tatsächlich um einen Notfall? Und wie handelst du nun richtig? Hier findest du nützliche Informationen zur Einschätzung der Situation deines Pferdes. Wichtig ist zunächst, dass du Ruhe bewahrst und einen klaren Kopf behältst.
Hunde sind unsere Wegbegleiter, Spielgefährten für die Kinder und beste Freunde. Und manche Hunde sind sogar berufstätig: Es gibt eine Reihe von Aufgaben, die von Hunden ausgeführt werden. Die Halter der Hunde haben ihren Hund oft genau dafür angeschafft oder zumindest entsprechend ausgebildet. Im Folgenden ein paar Hundeberufe und deren Tätigkeitsfeld.
Diese auch als ansteckende Leberentzündung bezeichnete, weltweit vorkommende Virusinfektion des Hundes tritt heutzutage dank langjähriger Impfpraxis nur noch selten auf. Es wird allerdings vermutet, dass das auslösende Virus an chronischen Leberentzündungen beteiligt ist.
Das für Hunde spezifische Herpesvirus CHV-1 ist der Haupterreger des Zwingerhustenkomplexes und gleichzeitig Hauptverursacher von Fruchtbarkeitsstörungen mit hoher Sterblichkeitsrate beim Hund. Wie auch das Herpesvirus des Menschen kann sich das Canine Herpesvirus in der Zelle des Wirtes zurückziehen und damit latente (=im Hintergrund vorhandene, aber nicht sichtbare) und persistierende (=fortdauernde) Infektionen hervorrufen, die durch Stress reaktiviert werden können.
Ein wenig erinnern Bartagamen an Miniatur-Dinosaurier – eine faszinierende Reptilienart also. Die interessanten Echsen können sich gut an ihre Menschen gewöhnen und so eine enge Beziehung zu ihnen aufbauen.