Augenoperationen

Auch beim Tier werden viele beim Menschen schon lange übliche Augenoperationen durchgeführt. Hierfür gibt es inzwischen etliche Fachtierärzte für Augenheilkunde (=Ophthalmologen).

INHALT
Einsatzgebiete Durchführung Nachsorge
Einsatzgebiete

Mögliche Gründe für eine Augenoperation sind Erkrankungen wie beispielsweise:

  • Grüner Star (=Glaukom, siehe entsprechender Artikel)
  • Grauer Star (=Katarakt, siehe entsprechender Artikel)
  • Periodische Augenentzündung (=ERU, Equine rezidivierende Uveitis, siehe entsprechender Artikel)
  • Lidfehlstellungen und -verletzungen (siehe Artikel Hänge-Lid und Roll-Lid)
  • Hornhautverletzungen
  • Linsenluxation (=Linsenverlagerung, siehe entsprechender Artikel)
  • Fremdkörper
  • Tumoren (siehe Artikel Augenlid-Tumore)

Durchführung

Es werden Operationen am äußeren und am inneren Auge unterschieden. Je nach Erkrankung können unterschiedliche Operationstechniken zum Einsatz kommen.

Insbesondere für Operationen am inneren Auge sind besondere Präzision und spezielle, technische Geräte erforderlich. Da es sich am Auge um sehr kleine Strukturen handelt, werden zudem Vergrößerungstechniken benötigt. Nahezu alle Augenoperationen finden beim Tier unter Vollnarkose statt.

Nachsorge

Eine gute Nachsorge ist essenziell für einen reibungslosen Heilungsverlauf. Wichtig ist, dass das frisch operierte Auge sehr gut geschützt wird. Um dies zu gewährleisten, sollten Hunde und Katzen einen Halskragen sowie Pferde eine Augenschutzmaske tragen. Häufig muss das erkrankte Auge nach der Operation noch mit Salben oder Tropfen versorgt werden.